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Leseprobe
Szene 1
"Hallo, da bin ich",
hörte ich plötzlich eine Stimme und sah von meinem Menü hoch.
Nadine hatte Recht. Es bestand nur sehr entfernt eine Ähnlichkeit
zwischen dem Gustav auf den Fotos und dem leibhaftigen Gustav, der
jetzt vor mir stand. Dieser Gustav war klein und unscheinbar und hatte
nichts von dem weltmännischen Gutsbesitzer, als den er sich in seinen
Mails darzustellen versuchte. Er trug eine beige, knielange Stoffhose,
ein unmodernes, kariertes Hemd und eine Halbglatze. Außerdem vermisste
ich den Strauß Orchideen, ohne den er seiner Angebeteten doch nicht
unter die Augen treten wollte.
"Ja, ich auch", begrüßte ich ihn und erhob mich in meiner ganzen
Schönheit.
Gustavs kleine schweißnasse Hand legte sich in meine.
"Eh, du siehst doll aus!" bewunderte er mich.
Ich lächelte angestrengt und hätte ihm gern dieses Kompliment
zurückgegeben, wollte den Abend jedoch nicht mit einer faustdicken
Lüge starten. Er sah aus wie ein Knabe, der noch nicht ganz trocken
hinter den Löffeln war und keineswegs wie ein Herrscher über Gut und
Hof.
Das war er auch nicht, wie ich im anschließenden Gespräch erfuhr. Der
gute Gustav hauste trotz seiner 35 Lenze noch immer im Schoße der
Familie - und die besaß das Gut, nicht er. Er war lediglich der
spätere Erbe, der seinen Eltern immer noch auf der Tasche lag, weil er
selbst nichts geregelt bekam.
Ich versuchte, mich an den genauen Wortlaut seiner Mail zu erinnern
und war mir sicher, dass er diese Umstände ziemlich verfremdet hatte.
"Und wieso ziehst du nicht weg?" fragte ich ihn verständnislos. "Hast
du denn gar keine Lust, auf eigenen Beinen zu stehen?"
"Och, nö, wieso denne?" meinte Gustav und biss gierig in sein Steak.
"So muss ich nur ab un zu im Stall helfen und hab ansonsten meine
Ruhe. Meine Mudder kocht und macht mir de Wäsche - besser gönnte ich's
doch nich ham. Überleche ma, wie viel Geld ich spare! ” Es war
natürlich äußerst günstig, Geld zu sparen, das man nicht einmal
verdienen musste. Gustav der Gutsbesitzer entpuppte sich als ein
verhätscheltes Muttersöhnchen ohne eigenes Einkommen. Ich war
begeistert.
"Du, das is mor jetzt ziemlich beinlich, aber ... ich habe ga nich
soviel Geld dabei! Normalerweise lade ich de Damen ja immer ein, awer
heite ... Äh ... Gönnsde vielleicht noch was dazulechen?", wisperte
Gustav, als er das vierte Bier orderte.
"Ist schon okay, ich zahle mein Essen selber", sagte ich resigniert.
Darauf kam es nun auch nicht mehr an.
"Ja, das sowieso, awer ... Ich wollte frachen, ob du meinen Deil auch
übernehmen gönndest?
Ich erinnerte mich dunkel an seine charmante Mail:
Ebenso halte ich es als Kavalier der alten Schule für normal, dass ich
die Rechnung im Restaurant bezahle, wobei ich dir zuvor die Autotür
geöffnet, aus dem Mantel geholfen und den Stuhl zurecht gerückt habe.
Ich seufzte. Lügen, nichts als Lügen und leere Versprechungen!
"Mir gönnd'n ma damit anfangen, Händchen zu halden", schlug Gustav mit
roten Ohren vor und tastete zaghaft nach meinen Fingern. Ich seufzte
innerlich auf. Er verstand es wirklich, eine romantische Stimmung zu
schaffen.
Nach einer eher krampfigen Unterhaltung beschloss ich, nicht länger
meine kostbare Zeit zu verschwenden - schließlich warteten noch 242
andere Bewerber. Mir war sehr schnell klar gewesen, dass ich mich
nicht mit ihm durch die Kissen wälzen würde - nur, um herauszufinden,
ob er sich einen Dildo zwischen die Beine gehalten hatte. Demzufolge
hielt ich es für angebracht, das Date so schnell wie möglich zu
beenden.
"Du, ich muss morgen früh raus", log ich und gähnte. "Sei mir nicht
böse, aber ich möchte jetzt gern nach Haus."
"No glar." Gustav nickte verständnisvoll. "Du, ich muss noch
danken...."
"Bitte, gern geschehen."
"Hä?"
Gustav sah mich genauso verständnislos an wie ich ihn.
"Ach so.... nee, ich meene ‚danken‘, also ‚tanken‘", bemühte Gustav
sich mit hochrotem Kopf um eine verständliche Aussprache. "Ich brauche
noch Benzin, sonst gomm ich gar nicht mehr heeme."
Ich ahnte, was nun folgen würde.
"Das heißt, ich darf dich nicht nur einladen, sondern dir auch noch
Geld fürs Benzin geben?" vergewisserte ich mich nun doch ziemlich
genervt.
Gustav nickte unglücklich.
"Naja, immerhin bin ich wechen dir ja auch hierher gegommen",
verteidigte er sich. "Da isses doch wohl ooch nur gerecht, wenn..."
Jetzt riss mir endgültig der Geduldsfaden.
"Weißt du was?" herrschte ich ihn an. "Es ist völlig in Ordnung, wenn
du ein geiziges Muttersöhnchen bist, das auf Kosten seiner Eltern
lebt. Aber dann tu gefälligst nicht so, als gehöre dir ein ganzer
Gutshof inklusive Wasserschloss. Ich zahle gern meine Rechnung im
Restaurant selbst, aber dann gib hier nicht den letzten Kavalier auf
Erden, der auf einem weißen Schimmel mit roten Rosen angeritten kommt
und seine Angebetete nach Strich und Faden verwöhnt. Und überhaupt -
dein Schwanz auf dem Foto war sowieso nicht echt!"
Der letzte Satz war mir aus lauter Wut über den verpatzten Abend
herausgerutscht, aber an Gustavs dunkelrotem Gesicht konnte ich
erkennen, dass ich offenbar ins Schwarze getroffen hatte. Es war
einfach unglaublich!
"Stimmt eigentlich überhaupt irgendwas von dem, was du dir da
zusammengeschustert hast?" bellte ich wütend. "Glaubst du wirklich, so
kriegst du jemals eine Frau ins Bett? Und was machst du dann? Packst
du dann den Dildo aus und hoffst, dass sie nicht merkt, dass es kein
echter Schwanz ist?"
"Sandra, nich so laut!" beschwor Gustav mich mit erstickter Stimme und
versuchte vergeblich, sich hinter seinen vier leeren Biergläsern zu
verstecken. "De Leide guggen schon rüwer!"
"Sollen sie doch!" zischte ich. "Ich hätte nicht übel Lust, dich hier
die ganze Nacht Teller abwaschen zu lassen für die Farce, die du
abgezogen hast. Ich fasse es einfach nicht! Der wirtschaftlich
unabhängige Gutsbesitzer mit dem großen Schwanz entpuppt sich als
Pleitegeier mit einem Kunstpenis! Wo sind wir denn?"
"Äh.... kann ich bei euch kassieren?" Ängstlich schaute mich die
zierliche Bedienung, die sich offenbar kaum an unseren Tisch traute,
an. Wir waren sicher ein äußerst kurioser Anblick: Eine dicke Frau in
einem engen Lackrock drosch erbarmungslos auf einen verschüchterten
Hänfling ein, der zusammengekauert in der Ecke hockte.
"Aber gerne", säuselte ich. "Der charmante Herr in beige zahlt."
Gustav begann zu zittern.
"Sandra....", wisperte er. "Sandra... bidde...."
"Normalerweise lädt der Mann von Welt seine Angebetete natürlich ein",
erklärte ich. "Aber leider hat Mami ihm heute nicht genug Taschengeld
mitgegeben. Braucht ihr noch Hilfe in der Küche?"
Die Kellnerin blickte sich flehend um. Gustav lehnte aschfahl an einen
Pfeiler.
"Okay", beendete ich das lustige Spiel und wedelte mit einem
Fünfzig-Euro-Schein vor Gustavs Nase herum. "Nimm das und sieh zu, wie
weit du damit kommst. Verdient hast du das allerdings nicht. Ich
empfehle dringend eine Überarbeitung deiner Bewerbungsmail, wenn du so
eine Situation nicht noch mal erleben willst."
"Danke", piepste Gustav. "'s tut mer wirklich leid. Ich wer dir's Geld
zurückgähm.”
"Vergiss es", winkte ich ab.
Ich erhob mich und angelte nach meiner Tasche.
"Viel Spaß noch in deinem Wasserschloss", wünschte ich ihm und warf
einen letzten Blick auf das Häufchen Elend, das von dem mondänen
Gutsbesitzer übrig geblieben war.
"Und mit deinem Kunstpenis und all den Frauen, denen du dein
reizvolles Märchen auftischst."
Nummer Eins der 243 Anwärter war jedenfalls ein absoluter Fehlgriff
gewesen.
Szene 2
"Tja, das zu deiner Phantasie mit dem Sexkino",
sagte ich, als wir wieder draußen standen. "Und was machen wir jetzt?"
"Wir könnten in ein Internet-Café gehen und uns die Seite mit den
Swingerclubs aufrufen."
"Du willst da nicht wirklich hin, oder?"
"Nur mal gucken", bettelte Nicolas. "Wenn es dir nicht gefällt, gehen wir
auch sofort wieder."
"Ja, nachdem wir 300 Euro Eintritt geblecht haben."
"Quatsch. Wir gucken zuerst, zahlen tun wir später - wenn überhaupt!"
Widerwillig ließ ich mich in ein Internet-Café schleppen, denn ich hätte
viel lieber allein mit Nicolas Sex gehabt.
"Hier, der da ist auch ganz billig!" Eifrig machte Nicolas sich Notizen,
während ich ihm gelangweilt zusah.
"Das wird schon seine Gründe haben", vermutete ich düster.
"Wir probieren es einfach mal!" verkündete Nicolas gut gelaunt. "Komm, meine
Süße, nur mal gucken! Ich verspreche dir auch, dass wir sofort wieder gehen,
wenn es eklig ist, okay?"
Ich fügte mich seufzend in mein Schicksal und fand mich eine halbe Stunde
später in einem der übelsten Bezirke Berlins wieder.
"Das Haus da müsste es sein!" Nicolas deutete auf ein schäbiges
Einfamilienhaus und parkte seinen Roller auf der anderen Straßenseite.
Misstrauisch beäugte ich das Haus.
"Bestimmt gehen die beiden Waldschrate da jetzt rein", kicherte ich, als ich
zwei ausgesprochen hässliche Männer erblickte. Ich hatte das keineswegs
ernst gemeint und war umso entsetzter, als sie tatsächlich auf das Haus
zusteuerten.
"Das ist jetzt nicht wahr!" stöhnte ich. Nicolas sagte gar nichts mehr.
"Ich schlage vor, wir bleiben mal eine Weile hier stehen und gucken, welche
Zombies noch da reingehen", meinte ich. "Oder willst du solchen Leuten beim
Sex zusehen?"
"Denen möchte ich eigentlich bei gar nichts zusehen", gestand Nicolas.
Wir ließen uns auf einer Bank nieder. Nicolas begann, zärtlich meine Hände
zu streicheln.
"Dabei würde ich dich jetzt so gern verwöhnen", schmachtete er und küsste
mich hingebungsvoll.
"Aber nicht mit diesen Gruselgestalten als Zuschauern!" wehrte ich ab.
Nicolas fuhr mit seinen Fingern sanft über meinen Hals.
"Hm, du riechst wieder so gut.. Wir könnten doch mal hingehen und fragen, ob
wir uns das Ganze mal ansehen könnten."
"Da... da! Die gehen bestimmt auch rein!" Aufgeregt zerrte ich an seinem
Ärmel herum. Zwei Männer, die aussahen wie die typischen Talkshow-Gäste der
nachmittäglichen Sendungen, steuerten zielbewusst den Gipfel der Lüste an.
Nicolas wurde unter seiner Bräune gleich zwei Nuancen blasser.
"Schau mal, das ist bestimmt die fesche Gastgeberin", vermutete ich, als
eine dürre Frau im kurzen Leoparden-Mini die Tür öffnete. Sie sah aus wie
eine zu dünne Buchhalterin, trug eine extrem große Brille - das konnte man
sogar aus der Entfernung erkennen - und wirkte so sexy wie ein Toastbrot.
Die beiden Talkshow-Gäste mit den albernen Drei-Haare-Zöpfen wurden von ihr
auf das Herzlichste mit einem Kuss auf die Wange begrüßt.
"Bäh!" machte ich. "Also, eigentlich reicht mir das schon!" Nicolas jedoch
war neugierig und wollte unbedingt das ganze Ausmaß des schlechten
Geschmacks begutachten.
"Wir gehen auch gleich wieder", versprach er mir. "Aber vielleicht lassen
die mich ohne dich gar nicht rein - da herrscht doch schon totaler
Männerüberschuss!"
Ich tippte mir an die Stirn. "Die würden sich vor Begeisterung auf den Boden
werfen, wenn so ein schöner Mann wie du dort mitmachen würde."
Nicolas lächelte geschmeichelt. "Oh, vielen Dank, Bella."
Ich kniff ihm grinsend in seinen Knackarsch.
"Na, komm, wenigstens den Anblick wollen wir ihnen gönnen", meinte Nicolas
großzügig.
Mir war so gar nicht wohl, als Nicolas beherzt auf den Klingelknopf drückte.
Die Gastgeberin sah aus der Nähe noch viel schrecklicher aus als aus
sicherer Entfernung, und ich zuckte erschrocken zusammen. Sie war völlig
ungeschminkt, hatte schiefe Zähne, eine fahle Gesichtshaut, farblose
Kringellöckchen und ein dämliches Grinsen. Fast schon tat sie mir leid.
Vielleicht wollte sie sich mit diesem Club das Geld für die dringend
benötigte kosmetische Operation zusammen sparen.
"Na, habt ihr euch doch noch getraut?" begrüßte sie uns und lachte albern.
"Ich habe euch schon eine Weile beobachtet."
"Wir wollten erst mal sehen, wer hier so alles reingeht", erklärte Nicolas
lässig. "Fast nur Männer, oder?"
"Die Paare kommen auch noch", beeilte sich Blassauge zu versichern. "Die
kommen meist später. Da sind dann auch noch jüngere dabei, so in eurem
Alter." Ich glaubte ihr kein Wort. Sie wollte uns nur überreden, Eintritt zu
zahlen, um widerlichen, alten Leuten beim Sex zuzusehen.
"Können wir uns euren Club mal ansehen?" fragte Nicolas freundlich. Die
Farblose nickte.
"Ich heiße übrigens Judith, genannt Juju", stellte sie sich vor und
zwinkerte heftig hinter ihren dicken Brillengläsern. Nicolas nickte und
lächelte, machte aber keinerlei Anstalten, ihr unsere Namen auf die Nase zu
binden.
"Dies hier ist unsere Bar", erklärte Juju mit einer ausladenden
Handbewegung. Wir riskierten einen neugierigen Blick. All die alten,
hässlichen Menschen, die vorher den Eingang passiert hatten, waren nun hier
versammelt und saßen grölend und Bier trinkend beisammen. In attraktiver
Unterwäsche, Marke Feinripp.
"Hallo!" krakeelte ein besonders dicker Mann mit besonders dickem Bierbauch.
"Da kommt aber leckeres Frischfleisch!" Tosendes Gelächter brandete auf. Ich
lächelte angestrengt, während Nicolas keine Miene verzog.
"Hier sind dann die Spielwiesen!" Judith führte uns eine Treppe hinunter.
Wir sahen ein paar Matratzen, die durch Trennwände abgeteilt waren, in die
wiederum diverse Bullaugen eingelassen waren.
"Dort kann man sich entweder vergnügen oder von außen zuschauen und sich
stimulieren lassen", erklärte Judith und gackerte albern. "Und hier ist dann
noch was Neckisches für all die, die das Besondere lieben - unsere
Folterkammer."
Das war allerdings wirklich eine Überraschung. Schaudernd sah ich mir einen
Sarg, eine Streckbank und diverse andere Geräte, die ich nicht
identifizieren konnte, an. Diese grölenden Leute da oben legten sich nachher
tatsächlich hier in einen Sarg? Passten sie bei ihrem immensen Übergewicht
überhaupt da hinein? Mich fröstelte.
Schmachtend sah Juju den schönen Nicolas an.
"Wenn ihr bleibt, könnten wir euch vielleicht einen Sonderpreis machen",
himmelte sie ihn an. Sofort griff ich besitzergreifend nach seinem Arm. Er
war mein Lover und diese flachbrüstige, fahle Frau würde ihn niemals
nackt sehen, geschweige denn mehr! Allein die Vorstellung ließ mich zur
Furie werden.
"Es wäre wirklich schön, wenn ihr bleibt", legte Juju sich ins Zeug und sah
dabei nur Nicolas an.
"Hm", machte Nicolas. "Ich muss das mal eben mit meiner Freundin
besprechen."
Er beugte sich zu mir.
"Was gibt's da zu besprechen?" zischte ich. "Du willst doch wohl nicht im
Ernst in diesem Gruselkabinett bleiben und diesen unappetitlichen Gestalten
bei irgendwelchen sexuellen Handlungen zusehen?"
Nicolas grinste. "Nein, ich ganz bestimmt nicht. Aber fragen wollte ich dich
ja doch wenigstens."
"Je eher wir hier raus sind, desto besser."
Nicolas wandte sich wieder Judith zu.
"Wir würden dann doch lieber wieder gehen", erklärte er. "Vielen Dank für
die Führung und viel Spaß noch heute Nacht!"
Die Enttäuschung stand Judith ins Gesicht geschrieben und machte sie nicht
unbedingt attraktiver. Triumphierend sah ich sie an. So einen schönen Mann
hätte sie wohl auch gern mal zwischen ihren Fingern oder sonst wo gehabt!
Aber nichts da - er war mein Lover!
"Ja, danke gleichfalls", antwortete sie säuerlich. "Äh... Wenn du.... Ich
meine, wenn ihr doch mal Lust haben solltet, kommt einfach wieder vorbei,
ja? Das Publikum ist jedes Mal ganz anders."
"Danke, ich glaube nicht", sagte Nicolas freundlich. "Also, amüsiert euch
gut."
"Puh!" Ich war froh, als ich wieder draußen war. "Das war ja absolut
shocking. Ich habe noch nie so viele grässliche Menschen auf einen Haufen
gesehen! Wenn ich mir vorstelle, denen beim Sex zuzusehen.... Igitt, da
würde mir alles vergehen!"
Nicolas lachte.
"Ja, das wäre eine gute Therapie für Sexsüchtige, die wären sofort geheilt."
Er nahm mich zärtlich in seine Arme. "Komm, lass uns fahren!"
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