Erotische Romane von Frauen für Frauen ...

 

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Lucrezia und ihr unwilliger Liebessklave

Mona Vara

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

 

Erotikfaktor: 

Genre(s): Historisch, Komödie

Themen: Novelle, Ménage à trois (und mehr), Bisexuell

eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

eBook per Paypal (kein Sofort-Download):

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Inhaltsangabe:

 

Venedig 1459: Lucrezia ist auf der Suche nach Raffaelo, der ihr die Ehe versprochen und sie dann sitzen lassen hat. Sie überredet ihren Vetter, sie mit seiner Handelsgaleere bei der Suche nach dem Ungetreuen zu unterstützen, und fängt diesen tatsächlich ein. Nun droht sie ihm, aus Rache alle wichtigen Körperteile abzuschneiden, es sei denn, er wird ihr Liebessklave. Nach einigem Hin und Her willigt der Gefangene ein und Lucrezia ist zufrieden.

Was sie jedoch nicht weiß, ist, dass sie anstelle von Raffaelo dessen Zwillingsbruder Sebastiano in die Hand bekommen hat. Der ist von der hübschen Venezianerin entzückt und spielt das Spiel eine Zeitlang mit.

Allerdings entpuppt er sich als weitaus gefährlicher als sein Bruder, denn als es ihm gelingt, einen osmanischen Pascha samt dessen Harem gefangen zu nehmen, dreht er den Spieß um und Lucrezia findet sich als Haremsdame unter der liebreizenden Beute  ihres ehemaligen Gefangenen wieder.

Doch die Damen und Sebastiano sind mit ihren Liebkosungen nicht geizig und Lucrezia wird in einen sinnlichen Reigen gezogen ...

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Über die Autorin:

 

Zur erotischen Literatur kam Mona Vara  mehr aus Neugier: um zu sehen, ob sie das, worüber man nicht - oder nur selten - spricht, überhaupt schreiben kann. Und sie fand heraus, dass es für sie keinen Unterschied machte. Denn das Wichtigste beim Schreiben ist für Mona Vara, Figuren zum Leben zu erwecken. Ihnen ganz spezifische Eigenschaften und Charaktere zu geben und ihre Gefühle und Erlebnisse auf eine Art auszudrücken, die sie nicht nur vor Mona Varas Augen, sondern auch vor denen ihrer Leser lebendig werden lässt. Und wenn dies manchmal auch noch zusätzlich mit einem Schmunzeln geschieht, so hat sie ihr Ziel erreicht...

 

Besuchen Sie auch die Website von Mona Vara: www.mona-vara.cc

 

Ebenfalls von Mona Vara im Plaisir d'Amour Verlag eschienen:

Selina. Liebesnächte in Florenz (Alternativtitel: Liebesnächte in Florenz)

Katharina. Schatten der Vergangenheit (Alternativtitel: Versuchung)

Laura. Venezianisches Maskenspiel

Der Kuss des Vampirs / Im Harem des Prinzen

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Leseprobe:

 

Aber Tatjana war ja nun fort. Und hier war ihr Geliebter, umringt von fremden Frauen, nackt, mit einem Glied, das überraschend groß und wollüstig gegen den Himmel ragte, mit einer Brust, auf der sie am liebsten eingeschlafen wäre, mit Armen, die so stark waren, dass er sie damit beschützt hatte. Die Seufzer und Lustschreie der Frauen, die sich so unbeschwert und bar jeder Scham ihren Spielen hingegeben hatten, hatten sie in den vergangenen beiden Tagen erregt, auch wenn sie es vor ihrer Freundin und Dienerin niemals zugegeben hätte. Und nun konnte sie es kaum ertragen zuzusehen, wie die anderen ihn umschmeichelten, ihn, der eigentlich ihr gehörte, auch wenn sie nicht einmal seinen richtigen Namen wusste.

Sie bemerkte, dass sie beobachtet wurde. Eine Braunhaarige, deren Haar ebenso wie ihre Augen die Farbe reifer Haselnüsse hatte, blickte unentwegt herüber. Jetzt lächelte sie sogar. Lucrezia sah weg. Da spürte sie eine Bewegung neben sich. Die Frau war tatsächlich herübergekommen. Ihre wohlgeformten Brüste, deren rosige Spitzen sich durch das dünne Gewand abzeichneten, berührten ihren Arm, als sie sich dicht neben sie setzte. Lucrezia zuckte zurück, als sie die Hand nach ihr ausstreckte. Die andere lächelte stärker, beugte sich näher.

„Mein Name ist Adriana. Du musst keine Angst haben“, sagte die Frau mit einer weichen, angenehmen Stimme. „Ich will dir nichts tun. Ich möchte dir nur helfen.“

Lucrezia starrte sie an. „Mir helfen?“

„Ja, denn ich weiß, wie du dich fühlst.“

Adrianas zarte, ringgeschmückte Hände streichelten über ihr Haar und Lucrezia, die eine verständnisvolle Freundin brauchen konnte, hielt dankbar still. Sie spürte, wie die andere ihren Zopf öffnete, zu dem Tatjana ihr Haar am Hinterkopf geflochten hatte, mit geschickten Fingern die Flechten löste, bis ihr lockiges Haar über ihre Schultern und ihren Rücken fiel. Sie empfand die Berührung der anderen nicht unangenehm, sondern sehr tröstlich und war dankbar, dass wenigstens eine in diesem Raum sie zur Kenntnis nahm. Obwohl sie es natürlich vorgezogen hätte, die Hände ihres falschen Raffaelos in ihrem Haar zu spüren. Und nicht nur in ihrem Haar...

Die Hände glitten weiter, von ihrem Haar auf ihren Rücken, streichelten. Aber als sie ihre Brüste berührten, zuckte Lucrezia abermals zurück und stieß sie weg. Adriana hielt inne und musterte sie mit einem nachdenklichen Blick, dann erhob sie sich und ging auf die andere Seite des Raumes. Lucrezia sah ihr kurz nach, erleichtert, dass sie gegangen war und starrte dann wieder zu ihrem ehemaligen Liebessklaven hinüber, der von Zärtlichkeiten förmlich überschüttet zu werden schien. Sie sah zwar nicht sein Gesicht, konnte zwischen den anmutigen Körpern hindurch jedoch immer wieder einen guten Blick auf sein pralles Glied werfen, das empor stand und bei jeder Berührung der weichen Hände zuckte. Wie gerne wäre sie nun an der Stelle der anderen! Wie sehr wünschte sie, es wären ihre Hände, die über diesen erregenden Schaft strichen, ihn umfassten, zwischen seine Beine glitten und dort Sachen taten, die sie nicht genau sehen konnte, die aber einen großen Eindruck auf ihn zu machen schienen.

Und ihre Zunge sollte es sein, die über seine Schenkel glitt, die Spitze seines Gliedes berührte, seinen Bauch liebkoste und nicht die dieser Rothaarigen!

Sie wandte erst den Blick, als Adriana wieder zu ihr zurückkam. In der Hand hielt sie einen goldenen Becher. Lucrezia wehrte sie ab, als sie ihn an ihre Lippen setzen wollte.

Adriana lachte. „Kein Gift, meine misstrauische Freundin. Es ist eine Art Elixier. Mir hat es zu Beginn auch geholfen, Gefallen an den Liebkosungen des Paschas zu finden. Dabei hatte ich Glück“, plauderte sie weiter, „der Pascha ist kein schlechter Herr, kein grausamer Mensch. Er weiß das gute Leben zu schätzen und gibt uns alles, was wir wollen und brauchen.“ Sie deutete auf die Frauen, die sich immer noch heftig um den falschen Sebastiano bemühten. „Die Rothaarige, die so großen Gefallen an deinem Gatten findet, heißt Gerania. Sie ist am längsten von uns im Harem und ebenfalls eine der Favoritinnen, von denen sich Murath nicht einmal während seiner Reisen trennte...“

Lucrezia hörte längst nicht mehr hin. „Mein Gatte?!“, fragte sie fassungslos.

Adriana musterte sie. „Ja, gewiss. So wurde uns gesagt.“

In Lucrezia stieg etwas Unbeschreibliches hoch. Er hatte sie anderen gegenüber als seine Frau bezeichnet – aus welchem Grund auch immer – und damit etwas getan, was seinem Bruder, der sich davongestohlen hatte, niemals eingefallen wäre. Er hatte sich zu ihr bekannt, zu ihr, einer völlig Fremden. Nun, nicht so völlig fremd, fiel ihr ein, während ihr die Röte in die Wangen stieg, schließlich hatte er mehr von ihr gesehen und gekostet als je ein Mann zuvor. Mehr sogar als Raffaelo, den sie wochenlang gekannt hatte, und der sie so hart mit seinen Liebkosungen bedrängt hatte.

Als sie schwieg, hielt ihr Adriana abermals den Kelch hin. „Es wird dir helfen das zu tun, was du möchtest und doch nicht wagst.“

Lucrezia hob den Blick und sah in die wissenden Augen der anderen. Sie fühlte, wie sie noch tiefer errötete. „Woher...“

„Ich kenne die Zeichen der Lust an einer anderen Frau“, erwiderte die Schönheit lächelnd. Ihre haselnussbraunen Augen blinzelten ihr verschmitzt zu. „Du begehrst deinen Mann. Du willst dich ihm und diesem Liebesspiel hingeben. Du willst ebenso wie die anderen dort neben ihm knien, ihn streicheln, ihn liebkosen und das Gefühl von Lust und Macht spüren, wenn er sich unter deinen Händen windet.“ Sie nickte ihr zu. „Trink, meine neue Schwester. Trink diesen Wein, der mit süßem Elixier vermischt ist, und du wirst keine Bedenken mehr haben, deiner Leidenschaft nachzugeben.“

Lucrezia sah Adriana an, dann blickte sie zu ihrem ehemaligen Gefangenen hinüber. Der stöhnte, wand sich, seine Beine zuckten fast ebenso wie sein Glied. In diesem Moment sah sie mit einer Mischung aus Neugier und Widerwillen, wie die rothaarige Gerania ihr leichtes seidiges Gewand hochstreifte und sich dann mit gespreizten Beinen auf das steil emporragende Glied sinken ließ. Als sie den Kopf wandte und Lucrezias entsetzten Blick bemerkte, lachte sie und hob das Gewand etwas mehr, bis ihre Scham sichtbar wurde.

Es war für Lucrezia, die die Frauen die letzten beiden Tage nackt gesehen und zugesehen hatte, wie sie von einigen Dienerinnen rasiert worden waren, keine Überraschung, dass die vollen Lippen unbehaart waren. Auch ihr hatte man diese Behandlung angeboten, aber sie hatte abgelehnt. Und nun sah sie atemlos zu, wie zuerst die große geschwollene Spitze und dann der ganze harte, mit Adern durchzogene Schaft zwischen den rosigen, dicken Lippen verschwand, bis sie ganz auf ihm saß, sodass ihre weiche, glatte Scham seine dunkle, gekrauste, berührte. Zugleich stöhnte ihr Geliebter auf, während die Rothaarige mit einem Seufzen den Kopf zurückwarf. Sie schaukelte sanft auf ihm, wippte leicht vor und zurück, bewegte sich in Kreisen, was auf den Mann unter ihr einen bemerkenswerten Einfluss hatte.

Die Blonde kniete sich hinter Gerania, zog ihr das Gewand über den Kopf, sodass sie völlig nackt war und warf es fort. Gerania verdrehte die Augen und stieß leichte Stöhnlaute aus, als die fremden Hände um ihren Körper glitten, ihre Brüste massierten, sie streichelten, hochhoben um dem unten liegenden Mann durch diesen Anblick noch einen zusätzlichen Genuss zu verschaffen. Zarte Finger zwickten und rieben die rosigen Spitzen so lange, bis sich die Höfe zusammenzogen und die Warzen hart wegstanden.

Die weißen Hände glitten an Geranias weißem Körper entlang, streichelten über deren Bauch und wanderten dann noch weiter hinunter, bis die ringgeschmückten Finger zwischen die weichen Lippen tasteten, dort massierten, wo Lucrezia vor fast drei Tagen die Zunge ihres Liebessklaven gefühlt hatte. Die Rothaarige bäumte sich auf, bewegte sich schneller. Sie hatte nun selbst begonnen ihre Brüste zu liebkosen, zu streicheln, während ihre hinter ihr hockende Freundin sie mit ihren Händen neckte, ihre Finger unaufhörlich zwischen ihren Beinen rieb. Lucrezia atmete schneller, fast vermeinte sie die Berührungen auf ihrem eigenen Körper zu fühlen. Ihr Blick glitt zu ihrem fremden Geliebten, der schwer atmete und dessen Blick auf Garanias feuchten Lippen, ihrem wippenden Busen und den streichelnden Händen der anderen lag, die die weiche Scham noch mehr geöffnet hatten, und ihm einen unverhüllten Blick auf das rosige Innere, in dem sein Glied verschwunden war, boten.

Das war zuviel. Es bedurfte jetzt wohl keiner Überlegung mehr. Sie setzte den Becher an die Lippen und trank ihn in einem Zug leer.

Adriana lächelte. „Das war vernünftig.“ Sie nahm sie bei der Hand und zog sie hoch. „Und jetzt komm, es wird nicht lange dauern, bis die Wirkung eintritt.“

Lucrezia kam etwas unsicher auf die Beine, aber sie wusste nicht, ob es schon der mit diesem Mittel versetzte Wein war oder die Erregung darüber, im Begriff zu sein einen Schritt zu tun, von dem sie bisher nur geträumt hatte. Und geträumt hatte sie davon in den einsamen Nächten im Kloster, als sie die leisen Stöhnlaute ihrer Freundinnen gehört hatte, die sich gemeinsam in einem Bett zusammengekuschelt hatten, stets auf der Hut vor der jeweiligen Nonne, die gerade Aufsicht hatte. Sie hatte allerdings mehr davon erhofft, einen Mann zu besitzen und von ihm besessen zu werden. Und jetzt wollte sie diesen, der dort lag, und den sie mehr begehrte, als sie sich das jemals hatte vorstellen können. Und wenn sie ihn nicht anders haben konnte als gemeinsam mit einigen anderen Frauen, dann sollte ihr das auch Recht sein.

Eine plötzliche Hitze überkam sie, ließ sie wanken. Adriana legte den Arm um sie und hielt sie fest. „Es wirkt bereits“, flüsterte sie an ihrem Ohr. Ihr Atem strich seltsam erregend über ihre Haut. „Lass dich einfach in deine Lust und Leidenschaft fallen, meine süße Schwester. Vergiss alles, was man dich daheim lehrte. Glaube mir, das Leben bietet mehr als das. Weit mehr. Nimm es an und denke nicht darüber nach.“

Lucrezia nickte kichernd. Sie fühlte sich berauscht. Glücklich. Voller Verlangen. Ihr ganzer Körper schien vor Lust und Lebensfreude zu pulsieren, sie taumelte weiter und glitt neben den anderen Frauen an der Seite ihres ehemaligen Liebessklaven, der Gerania mit wachsender Verzückung anstarrte, auf die Knie.