Erotische Romane von Frauen für Frauen...

 

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Kopfüber unter Wasser

Eva Indra

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Zeitgenössisch

Themen: Bisexuell, Novelle

eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

eBook per PayPal (kein Sofort-Download):

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Inhaltsangabe:

 

Die schöne Lea küsst so manchen Frosch, bevor sie ihren Prinzen findet ...

 

Ihr Freund Stefan entpuppt sich als bindungsunwilliger Macho, dabei steht Lea - getrieben von ihrer biologischen Uhr - der Sinn nach Kindern, Ehe und Liebe. Also macht Lea dem Trauerspiel mit Stefan ein Ende. Doch auch die darauf folgende aufregende Kurzaffäre mit Piroschka ist nicht das, was Lea wirklich sucht.

Aber da wäre noch der attraktive Thomas. Ob er wohl Leas Prinz ist ...?

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Über die Autorin:

 

Eva Indra wurde 1969 in Wien geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Hotelkauffrau. Ihre darauf folgende Tätigkeit als Catering Manager einer Airline ermöglichte ihr, ihre Reiselust auszuleben. Kaum heimgekehrt, zog sie von Wien nach London, wo sie fünf Jahre lang lebte. In London lernte sie auch viele Schriftsteller kennen, die sie dazu animierten, ihre erotischen Schriften an die Öffentlichkeit zu bringen. Anschließend lebte und arbeitete sie mehrere Jahre in Rom. Eva Indra spricht fließend Englisch, Italienisch und Französisch und lebt im Herzen von Wien.

 

Besuchen Sie auch die Website der Autorin: www.evaindra.de

 

Ebenfalls von Eva Indra im Plaisir d'Amour Verlag erschienen:

Sündige Verführung

Warte, bis es dunkel ist

Bis aufs Blut

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Leseprobe:

 

»Nicht unweit davon war Lea in Thomas Wohnung geplatzt. Sie hatte ihn doch glatt aus dem Schlaf geläutet!

»Wie spät ist es denn?«, waren seine ersten Worte, als er sie sah.

»Es ist unheimlich spät! Entschuldige! Hab’ ich dich geweckt?«, fragte sie und wusste nur zu gut, dass ihr später Besuch unverzeihlich war.

Thomas nickte müde aber gewährte ihre ohne Aufschub Einlass in seine Wohnung.  Seine Bleibe hatte ihr immer besonders gut gefallen. Da war ein großes, kuscheliges Sofa mit vielen bunten Kissen, ein Coachtisch aus massiven Holz, reich bestückte Bücherregale... kurzum, man fühlte sich wohl in dieser Wohnung. Viel wohler jedenfalls als in Stefans ultra-modern eingerichteter Wohnung, dachte Lea und seufzte. Und dennoch. Etwas beunruhigte sie. Verstohlen blickte sie sich in seiner Wohnung um. Sie suchte nach Anhaltspunkten... eine gedankenlos zurückgelassene Handtasche am Küchentisch vielleicht... Ja sie war auf der Suche nach Dingen, die eine eventuelle Anwesenheit einer anderen Frau verrieten. War er denn wirklich allein?

»Ist was passiert?«, fragte Thomas und rieb sich den Schlaf aus den Augen.

Lea dachte über seine Frage nach. War etwas passiert? Ruhelos trabte Lea auf dem Parkettboden des Wohnzimmers umher und gab ihm doch keine Antwort.

»Tee?«, fragte Thomas und machte sich auf den Weg zur Küche.

»Gerne«, antwortete Lea und folgte ihm nach. dass er ihr eine Tasse Tee angeboten hatte, schätzte Lea sehr. Es war für sie eine Abwechslung. Eine erfrischende Abwechslung zu Stefans Weinfaible. War Thomas der Typ von Mann, nach dem sie sich immer gesehnt hatte? Lea atmete tief durch und versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Doch das fiel ihr nicht leicht. Wie konnte man klar denken... in einem Moment, indem ein durchtrainierter, muskulöser und wohlgeformter Mann, mit nur weißen Boxershorts bekleidet vor einem stand und Tee aufkochte. Genau genommen stand er mit dem Rücken zu ihr. Lea war froh darüber, denn somit hatte sie mehr Zeit den Körper dieses Adonis zu bewundern. Als ihr Blick auf seinem knackigen Arsch hängen blieb, stieß sie unabsichtlich einen tiefen Seufzer aus. So laut, dass Thomas sich zu ihr umgedreht hatte und sie nun  fragend anblickte.

»Wo ist Stefan?«, erkundigte er sich und reichte ihr eine Tasse heißen Kamillentee.

»Es ist es aus! Es ist vorbei zwischen mir und Stefan«, hörte sich Lea sagen und realisierte zum ersten Male, das dem wirklich so war.

»Ach so?! Seit wann denn? Ich dachte...«, fragte er erstaunt.

»Seit gestern abend«, antwortete Lea und senkte ihren Blick.

»Das tut mir leid«, antwortete er und senkte auch seinen Blick zu Boden. »Mir nicht!«, kam es aus Lea gesprudelt in dem Moment indem ihr Blick auf Thomas gutes Stück, dessen Konturen deutlich durch den dünnen Stoff seiner Boxershorts zu erkennen war, hängen geblieben war.

Thomas zog irritiert seine Augenbrauen hoch und blickte sie fragend an.

Lea hätte ihm soviel zu sagen gehabt. Auch die ganze Geschichte mit Stefan hätte sie ihm erzählen können. Thomas wäre mit Sicherheit ein guter Zuhörer gewesen. Aber sie hatte keine Lust dazu. Keine Lust auf traurige Geschichten.

»Kann ich heute Nacht hier bleiben?«, hörte sie sich statt dessen sagen und war über sich selbst überrascht.

Thomas verschluckte sich an dem heißen Tee.

»Ich weiß es ist... «, setzte Lea erklärend fort.

»Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Was würde Stefan dazu....«, unterbrach er sie abrupt.

»Ich weiß... Ich meine, ich kann mir vorstellen, dass... aber ich weiß wirklich nicht wohin und...«, versuchte Lea zu erklären. Ihr war mit einem Male klar geworden, dass sie nichts anderes auf dieser Welt wollte, als in Thomas Armen einzuschlafen.

»Wo ist denn deine Freundin geblieben? Wie hieß sie noch gleich...?«

»Piroschka!«, kam Lea ihm zur Hilfe.

»Ja richtig! Piroschka! Was für ein Name! Hübsch eigentlich«, sagte er und nahm noch einen Schluck vom Tee.

Lea stellte ihre Tasse zur Seite.

»Kann ich mal...«, sagte sie und blickte sich suchend um.

»Ja, natürlich! Zweite Türe links«

Lea verschwand ins Bad. Sie war in eine Sackgasse geraten. Wie sollte sie es anstellen über Nacht in seiner Wohnung zu bleiben? Ihr musste etwas einfallen und zwar schnell. Sie wollte nicht zu sich nach Hause fahren. Sie kannte diese einsamen Nächte viel zu gut. In den Schlaf würde sie sich weinen, und das wollte sie nicht. Wie in trotziges Kind stapfte sie im Bad auf und ab. Wie verdammt noch mal sollte sie es anstellen, bei ihm über Nacht zu bleiben? Und da... ganz schicksalhaft... blieb ihr Blick plötzlich auf Thomas Bademantel hängen. Es war ein kurzer, dunkelblauer Bademantel, der etwas abgegriffen wirkte aber sie auf eine Idee brachte.

Als Thomas sie das nächste Mal zu Gesicht bekam, war Lea nackt. Sie hatte die Badezimmertüre absichtlich einen Spalt offen gelassen und war unter die Dusche gehüpft. Als der warme Wasserstrahl über ihre Haut perlte, nahm sie ihre Gedankengänge wieder auf. Insgeheim hoffe sie, dass Thomas zu ihr ins Bad nachkommen würde. Auch spekulierte sie darauf, dass der Anblick ihres splitternackten Körpers ihm gefallen würde. Lea begann zu zittern. Nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe, während sie ihren Körper mit raschen, kreisenden Bewegungen von Kopf bis Fuß einseifte. Der männliche Geruch der moschusgetränkten Seifenlauge erregte sie. Lea schloss genussvoll die Augen und dachte an Thomas großen Penis, dessen Konturen sie kurz zuvor unter seinen weißen Boxershorts hatte erkennen können. Ihr Herz klopfte unter ihrer Brust. Wie in Trance spreizte Lea ihre Beine in der Badewanne auseinander. Dann stellte sie ein Bein auf den Beckenrand der Badewanne und griff nach dem großen, ovalen Stück Seife, das unbesonnen in einer Hornschale vor ihr lag. Mit geschlossen Lidern und halboffenen Mund ließ sie impulsiv das Stück Seife zwischen ihre Beine gleiten und rieb ihre Scham daran. Ihr Verlangen wuchs. Jetzt hatte sie die offene Badezimmertüre ganz vergessen. Nun gab es nur mehr sie selbst.