Erotische Romane von Frauen für Frauen...

 

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Stroh zu Gold spinnen

Antje Grüger

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Fantasy, Übersinnlich

Themen: Vanilla

eBook per PayPal (kein Sofort-Download):

eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

 

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Inhaltsangabe:

 

Die schöne Shirrah wird von ihrem Vater als Garnspinnerin an den Hof Königs Tharkans verkauft. Doch Tharkan hat ein dunkles Geheimnis und jede Frau, die von seinem Geheimnis erfährt, muss sterben. Auch Shirrah kommt hinter das Geheimnis des Königs und hat somit ihr Leben verwirkt.

Den Tod vor Augen, greift sie zu einer List und lügt ihm vor, Stroh zu Gold spinnen zu können! Tharkan nimmt sie allerdings beim Wort! Nun kann ihr noch der mysteriöse Waldkobold helfen, den sie seit ihrer Kindheit kennt und der Shirrah schon seit Jahren liebt und begehrt ...

 

Erotische Rumpelstilzchen-Adaption

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Über die Autorin:

 

Antje Grüger wurde 1967 in Bielefeld geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine  Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und Industriekauffrau. Bis zur Geburt ihrer Tochter arbeitete sie als Exportsachbearbeiterin in einer Glaskunstfirma.

Fantasyliteratur, Drachensymbolik und paranormale Themen faszinierten Antje Grüger von ihrer Jugend an, ebenso wie das Schreiben von Geschichten und Gedichten.

Im Jahr 1998 veröffentlicht die amerikanische Autorin Clara Gerl zwei englischen Drachengedichte von Antje Grüger in ihrer Anthologie "Wings of  Inspiration". Kurz danach erschien eine Kurzgeschichte Antje Grügers in einer Lokalzeitung auf den Kanaren. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie dann die Anthologie "Elementare Geheimnisse", eine Sammlung ihrer schönsten Fantasy-Kurzgeschichten.

Antje Grügers Hobbies sind Bauchtanz, Harfe, Seidenmalerei und Computerspiele (mit mittelalterlichem Flair...).

 

Besuchen Sie auch die Website von Antje Grüger: www.silbermond67.de.

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Leseprobe:

 

Er sah zu ihr herunter, die schlafend auf dem Gras lag, und berührte zärtlich eine der langen blonden Locken, die sich über dem Ansatz ihres knospenden Busens gelegt hatte.

Wie gerne hätte er ihre Haut dort gestreichelt... Doch sicherlich würde sie dann aufwachen, und das wollte er auf jeden Fall vermeiden. Es war so schön, sie anzusehen, während sie schlief . Die kleine sommersprossigen Shirrah, die vor zehn Jahren mit vor Dornen zerkratzten Beinen und Armen voller Übermut zu ihm gekommen war, hatte sich inzwischen zu einer richtige Schönheit gewandelt. Er hatte sie viele Dinge gelehrt, und sie hatte sich als gelehrige Schülerin erwiesen. Jedes Mal, wenn er sie sah, war sein Herz so angefüllt mit Glück und Freude, dass es fast platzen wollte, und er spürte, dass die Gefühle, die er ihr entgegenbrachte, mehr als nur freundschaftlicher Natur waren. Dennoch hatte er sich in der ganzen Zeit gehütet, auch nur eine leiseste Andeutung darüber zu machen. Was sollte sie, ein junges wunderschönes Mädchen mit so einem wie ihm, einem kleinen verwachsenen Kobold? Sicherlich besaß er die Fähigkeit, sich für kurze Zeit in etwas anderes zu verwandeln, dennoch änderte das nichts an der Tatsache, dass seine wahre Gestalt die eines kleinen, in seinen Augen hässlichen Zwerges war.

Er zuckte zusammen, als sie sich bewegte. Schnell nahm er seine Hände weg und drehte sich von ihr fort, um sich offensichtlich einen Tannenzapfen genauer anzusehen, der dort auf den Waldboden gefallen war.

„Oooooh... ich muss eingeschlafen sein....aber ich glaube, mich wird heute niemand vermissen, heute ist Sonntag und mein Vater ist in das Nachbarsdorf geritten, um irgendwelche Besorgungen zu machen. Soll ich heruntergehen, um das Buch zu holen, damit wir weitermachen können? Hier ist es so schön in der Sonne.“

„Ja... ja... geh’ nur...“ sagte er kurz und versuchte, die Gefühle zu vergessen, die ihr schlafender Anblick in ihm ausgelöst hatte.

Schnell wie ein Rehkitz war sie aufgesprungen und lief wieder die Wendeltreppe in der hohlen Eiche herunter. Sie hatte sich nie darüber gewundert, warum sie noch immer dort hereinpasste, obwohl sie doch um einiges gewachsen war, seitdem sie das erste Mal die knorrigen Stufen heruntergegangen war. Aber irgendwie schienen die Stufen und die Höhlung sich immer ihrer Größe anzupassen. Als sie unten angekommen war, sah sie sich zuerst suchend um. Nanu, wo war das Buch über diese seltenen Pflanzen nur, das sie sich zuletzt angesehen hatten? Sie hätte schwören können, dass es auf diesem Stein gelegen hatte...

Ihr Blick fiel auf ein Steinregal, aus dem sie bisher noch niemals Bücher genommen hatten. Schon immer hatte sie neugierig nach den reich verzierten Buchdeckeln geblickt, doch er hatte sie immer wieder in eine andere Richtung geschoben und gesagt „Noch nicht!“

Doch jetzt konnte sie ihre Neugierde nicht mehr zügeln und nahm eins der in dickes Leder eingebundenen Bände heraus. Wie schwer es war! Sie legte es auf den Boden und besah sich den Einband. „Geheimnisse der Alchemie“ stand da in kunstvoller Schrift auf dem Buchdeckel. Als sie das Buch aufklappte und die Seiten umblätterte, überzog eine leichte Röte ihr Gesicht. Was waren das nur für seltsame und gleichzeitig aufregende Symbole und Bilder? Sie blickte auf das Bild einer vollkommen nackten Frau, die einen Mond in ihren Händen trug. Ihr gegenüber stand ein Mann mit einer Sonne auf seiner Brust. Einige Bilder weiter lagen sie in inniger Umarmung auf einem Lager, dann wuchsen Flügel aus ihnen heraus und etwas wie Regen fiel aus den Wolken auf sie herab.

Oooh... sie hatte natürlich davon gehört, wie die Tiere bei den Bauern sich paarten und mit ihren wenigen Freundinnen hatte sie auch schon darüber getuschelt, wie es Männer und Frauen machen, aber keiner von ihnen wusste es eigentlich genau...

Fasziniert sah sie sich die weiteren Bilder an....