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Leseprobe:
Szene 1
Seit geraumer Zeit
fuhren sie schon nah an der Küste entlang, doch nun schienen die
Männer von einer freudigen Unruhe erfasst zu sein, offenbar näherten
sie sich ihrem Ziel.
Man hatte Maline
noch immer in Ruhe gelassen, und sie war sich nicht sicher, ob dieser
Aufschub des Unvermeidlichen sie dankbar oder nervös machen sollte.
Einerseits war sie zwar froh, die Zudringlichkeiten der Männer bisher
nicht erdulden zu müssen, andererseits jedoch wünschte sie, sie hätte
es endlich hinter sich.
„Wir sind gleich
da“, ertönte plötzlich eine dunkle Stimme, und Galdur erschien an der
Öffnung des Zeltes. „Erheb dich, Sklavin.“
Maline zuckte
zusammen. Sie war nervös, aber auch zornig, denn immerhin hatte dieser
Teufel ihren Verlobten getötet und sie zu seiner Sklavin gemacht. Auch
wenn sie Viktors gewaltsamer Tod erschütterte, so war sie doch
enttäuscht über die mangelhafte Courage ihres Verlobten und wütend,
dass er sie so schändlich im Stich gelassen hatte. Er hätte zumindest
den Versuch unternehmen können, sie zu verteidigen.
Als sie sich nicht
rührte, trat Galdur näher und zog sie kurzerhand auf die Beine. Er
hielt sie dicht an seinen gewaltigen Körper gepresst, und Maline
spürte seinen harten, muskulösen Körper und die Hitze, die von ihm
ausging. Er roch nach Mann und nach Blut. Seine enorme Größe und die
wilde männliche Ausstrahlung, die ihn umgab, ließ sie sich noch
kleiner und hilfloser fühlen. Ängstlich wich sie seinem
durchdringenden Blick aus, fühlte sich aber auch seltsam schwach und
zittrig in seinen Armen.
Galdur musterte sie
interessiert. Er spürte ihr Zittern und hielt sie noch fester, wodurch
sein Begehren erwachte, und das Blut in seinen Unterleib wanderte, ihn
hart machte. Nur mühsam konnte er ein erregtes Stöhnen unterdrücken.
Er hatte lange keine Frau mehr gehabt, das war sicher die Erklärung
dafür, dass er so heftig auf sie reagierte.
Sie war klein – so
wie seine sächsische Mutter – aber schlank mit einer schmalen Taille
und kleinen runden Brüsten, die sich ihm bei jedem Atemzug
verführerisch entgegenwölbten und in ihm den Wunsch wachriefen, sein
Gesicht zwischen die sanften Hügel zu betten, ihren Duft einzusaugen,
ihr Fleisch zu schmecken. Er schob den Gedanken beiseite und
betrachtete ihr Gesicht. Ihre grünen Augen passten hervorragend zu
ihrem kostbaren Gewand. Das rehbraune Haar mit den eingeflochtenen
grünen und goldenen Bändern reichte ihr bis über den Po.. Der Geruch
ihres Haares gefiel ihm, und er steckte seine Nase in die braunen
Flechten, um ihn einzusaugen. Seine erregte Männlichkeit drängte sich
begierig an ihren zarten Leib. Er begehrte diese Irin mit einer
Heftigkeit, die ihn selbst überraschte, ja, sogar ein wenig
erschreckte. War sie eine Zauberin, die ihn in ihren Bann zog, um
Verderben über ihn und seine Leute zu bringen? Ohne Zweifel war diese
Frau ein gefährliches Weib, zu leicht könnte er sich die Finger an ihr
verbrennen. In ihren Augen konnte er außer der Angst noch einen Funken
erkennen, der ihm von ihrer tief verborgenen Leidenschaft erzählte. Er
war sich sicher, wenn er diese Leidenschaft erwecken würde, würde das
Feuer alles verzehren, würde die Schutzmauer, die er mühsam um sein
Herz errichtet hatte, niederwalzen, sollte er nicht auf der Hut sein.
Er sollte sie jetzt loslassen, den Bann lösen, doch er presste sie nur
noch fester an sich.
Maline war verwirrt
über die unerwartet intime Nähe zu diesem Mann. Es hatte beinahe etwas
zärtlich Vertrautes, wie er sein Gesicht in ihrem Haar vergrub. Sie
spürte, wie sich seine harte Männlichkeit an ihren Körper presste, und
Furcht überkam sie. War nun der Zeitpunkt gekommen, wo er über sie
herfallen würde? Würde er sie danach seinen Männern überlassen?
Bitte Gott, hilf
mir in der Stunde meiner Not. Lass diese Schmach an mir vorübergehen.
Seine Hand legte sich wie selbstverständlich auf ihr Gesäß, und Maline
stieg das Blut in die Wangen. Ihr ganzer Körper prickelte und das
Blut, das durch ihre Adern rauschte, schien sich in glühende Lava
verwandelt zu haben. Nie hatte ein Mann sie so berührt, sich so voll
unverhohlenem Verlangen an sie gepresst und solche widerstreitenden
Gefühle in ihr ausgelöst. Sie hasste ihn, und doch machte sie keinen
Versuch, sich von ihm zu lösen. Sie schien an ihm zu kleben, mit
seinem Körper zu verschmelzen wie eine Einheit. Eine Einheit, die nie
sein konnte – nie sein durfte!
Hilfe! Was
geschieht nur mit mir? Warum fühle ich mich so eigenartig?
„Leider habe ich jetzt keine Zeit, mich ausführlich mit dir zu
beschäftigen, aber wir werden das nachholen“, sagte Galdur rau und
ließ sie so plötzlich los, dass sie beinahe gestrauchelt wäre. Er
deutete auf die Küste. Die felsige Steilwand öffnete sich hier zu
einem großen Fjord, auf den das Drachenboot jetzt zusteuerte.
„Das ist Kalhar, es gibt dort keinen Fluchtweg für dich, also vergiss
es lieber gleich. Du gehörst jetzt mir. Jedenfalls so lange, wie ich
dich zu behalten wünsche, dann werde ich dich verkaufen
–
oder vielleicht hat auch mein Bruder Interesse an dir. Nun, wie auch
immer, erst einmal wirst du für meine Bedürfnisse sorgen.“
Maline blieb vor Schreck über seine plötzliche Wandlung der Mund offen
stehen. So unverblümt hatte noch nie jemand mit ihr geredet. Sie war
nichts weiter als ein Gegenstand
–
ohne jegliche Rechte.
Ein Ausdruck von eisiger Kälte war in seine blauen Augen getreten, und
seine Miene schien plötzlich wie eingefroren. Hatte sie sich den
zärtlichen Ausdruck auf seinem Gesicht nur eingebildet? War es eher
Wunschdenken, ausgelöst durch den Schock des Erlebten? Das durfte
nicht wieder passieren. Sie musste ihn als das sehen, was er war – ein
wilder Barbar und Mörder – ihr Feind!
Sie musterte diesen Mann, der nun über jeden ihrer Schritte bestimmen
würde. Er überragte sie um mehr als eine Haupteslänge, seine dunklen
Locken fielen ihm wirr über die breiten Schultern. Die Tunika ließ die
gebräunten muskulösen Arme frei. Die Augen waren von der gleichen
Farbe wie das Fjordwasser und wurden von erstaunlich langen schwarzen
Wimpern eingerahmt. Seine Brauen waren dicht und ebenso schwarz wie
sein Haar. Er hatte ein breites Kinn, volle Lippen und eine große,
etwas schiefe Nase. Offensichtlich war sie mindestens einmal gebrochen
gewesen, was bei seinem Lebenswandel wohl kein Wunder darstellte. Vom
Kinn bis zur Wange zog sich eine Narbe, die schon verblasst war. Er
war wirklich attraktiv, dennoch war er ihr Feind. Und er war ein
kaltblütiger Mörder.
Galdur versuchte Malines sinnliche Ausstrahlung zu ignorieren. Sie war
eine Irin, und er hasste die Iren. Das durfte er niemals vergessen!
Damals an der kleinen Quelle hatte er geschworen, alle Iren zu töten,
die er erwischen konnte, und nun stand diese betörend schöne Frau vor
ihm und ließ ihn beinahe seinen Hass vergessen – das durfte nicht
sein. Nein! Er würde sie benutzen und dann verkaufen. An einen
Händler, der sie mit fortnahm, weit weg von Kalhar.
Entschlossen wandte er sich von ihr ab und ging zu seinen Männern, um
sie bei der Landung zu unterstützen.
Maline zitterte noch immer, als er gegangen war. Sie dachte kurz
daran, sich das Leben zu nehmen, indem sie einfach über Bord sprang,
aber dazu fühlte sie sich zu feige. War der Freitod, der den Verlust
ihrer Seele zur Folge haben würde, dem vorzuziehen, was sie sicherlich
noch zu erwarten hatte? Sie hatte den Hass bemerkt, der plötzlich in
seine Augen getreten war. Sicher, sie waren Feinde, aber für einen
solchen Hass musste es andere Gründe geben.
Szene 2
Maline fühlte sich
ausgesprochen unwohl, als sie, mit Tüchern beladen hinter Galdur über
den Hof stolperte. Das Badehaus lag etwas abseits an einem Bachlauf.
Sie traten hinein. Thomas, der Sklave, der für das Badehaus zuständig
war, hatte schon angeheizt und alles vorbereitet. Er nickte Galdur
kurz zu und verschwand dann. Nun war Maline mit Galdur allein und sie
schluckte nervös, schaute sich aber dabei neugierig um. Sie hatte so
ein Badehaus noch nie von innen gesehen. Es gab einen kleinen Vorraum,
in dem man sich umziehen konnte. Von hier gingen zwei Türen ab. Eine
führte in das Dampfbad, die andere in den Badebereich.
Seelenruhig fing
Galdur an sich zu entkleiden. Maline schaute nervös weg und hörte ihn
leise lachen. Es war ein beunruhigendes Lachen.
„Hast du Angst, ich
könnte dir gefallen?“, spöttelte er.
„Wohl kaum! Wie
könnte mir so ein plumper Riese wohl gefallen, außerdem kenne ich dich
ja schon nackt“, sagte Maline mit einem leichten Zittern in der
Stimme.
„Ach, ich vergaß.
Ich bin ja ein stinkender, dreckiger Barbar – nun, um dem abzuhelfen,
sind wir ja hier, nicht wahr?“ Er grinste frech, und in seinen Augen
funkelte es verdächtig.
Maline schwieg und
betrachtete demonstrativ die Deckenkonstruktion. Himmel, wie sollte
sie das hier nur durchstehen. Was würde passieren, wenn sie ihn ansah?
Allein das Wissen, dass er sich neben ihr auszog, machte sie ganz
nervös, und sie wäre am liebsten geflohen. Viel zu deutlich hatte sie
seinen muskulösen Körper noch vor Augen.
„Wir gehen jetzt in
das Dampfbad, dort ist es viel heißer als hier. Meinst du nicht, es
wäre ratsam, dass du dich entkleidest? Du wirst da drin furchtbar ins
Schwitzen kommen.“
„Das könnte dir so
passen! Ich werde angezogen bleiben!“ Der Gedanke, mit ihm allein in
einem Raum, sie beide unbekleidet ... nein! Das ging überhaupt nicht.
Ihre Nerven waren jetzt schon zum Zerreißen gespannt, und ihr Herz
klopfte wie wild.
Galdur nahm ihr zwei
der Tücher ab.
„Nun gut. Wie du
willst. Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt! Leg die
restlichen Tücher auf die Bank und komm!“
Die Hitze, die
Maline entgegenschlug, als sie das mit Bänken ausgestattete Dampfbad
betrat, ließ ihr sofort den Schweiß ausbrechen. Wie konnten diese
Leute nur Gefallen an derartiger Hitze finden, zumal es Sommer war,
und man sich wahrlich nicht aufzuwärmen brauchte.
Galdur legte ein
Tuch auf eine der Bänke und drückte ihr das andere in die Hand, dann
legte er sich entspannt seufzend hin. Noch immer bemühte sich Maline,
ihn tunlichst nicht anzusehen.
„Du solltest dich
lieber hinlegen, sonst wirst du noch umfallen“, riet er ihr mit
angenehm warmer Stimme.
Maline legte ihr
Tuch auf eine Bank, möglichst weit weg von diesem beunruhigenden Mann,
und setzte sich zitternd. Der Schweiß rann ihr aus allen Poren, und
sie fühlte sich einer Ohnmacht nahe. Heimlich schielte sie zu ihm
rüber, um dann schnell den Blick wieder abzuwenden. Was sie da gesehen
hatte, war entschieden zu – aufregend.
Maline hätte sich
gern hingelegt, da die Hitze wirklich unerträglich war, aber sie
traute sich nicht. Im Sitzen fühlte sie sich besser gewappnet, nicht
so leicht angreifbar.
„Wenigstens wird
er bei der Hitze wohl kaum die Kraft haben, über mich herzufallen“,
dachte sie.
Nach einer scheinbar
ewig andauernden Zeit erhob sich Galdur und trat direkt vor ihre Bank.
Maline schaute verlegen auf ihre Füße. Nicht auszudenken, was sich da
wohl vermutlich in ihrer Augenhöhe befand. Hatte der Kerl denn gar
kein Schamgefühl?
„Genug geschwitzt.
Jetzt werden wir uns abkühlen. Komm!“
Er zog sie einfach
hoch, und sie stolperte mit klopfendem Herzen hinter ihm her. Er
marschierte geradewegs nach draußen zum Bach und warf sie hinein.
Maline kreischte,
schluckte Wasser und kam prustend wieder hoch. Der Bach war an dieser
Stelle tief und ging ihr bis knapp unter die Brüste. Galdur stürzte
sich lachend in das erstaunlich kühle Nass und schüttelte sich das
Wasser aus den Haaren.
Jetzt, wo seine
Körpermitte vom Wasser verdeckt wurde, traute sie sich, ihn heimlich
anzusehen. Sein Oberkörper war muskulös und strahlte eine unbändige
Energie und Stärke aus. Über seine Brust zog sich eine verblasste
Narbe, außerdem hatte er mehrere kleine Narben auf den Armen und über
dem Bauchnabel. Sicher war er bei all seinen Raubzügen schon oft
verwundet worden. Sie hob den Blick zu seinem kantig geschnittenen
Gesicht, blieb eine Weile an dem sinnlich geschwungenen Mund hängen,
glitt höher über die etwas schiefe Nase hinauf zu seinen unglaublich
blauen Augen, die sie spöttisch anfunkelten, und ihr wurde unangenehm
bewusst, dass sie ihn schon eine ganze Weile anstarrte. Verlegen
errötend schaute sie weg. Sein leises amüsiertes Lachen bescherte ihr
ein Kribbeln, das sich von ihrem Bauch aus langsam ausbreitete und bis
in ihre geheimsten Regionen drang. Atemlos beobachtete sie seine
geschmeidigen Bewegungen, als er langsam durch das Wasser auf sie
zukam. Sie meinte, einen Triumph in seinem Blick zu erkennen. Er
fasste sie bei den Schultern und zog sie an seinen harten Körper. Sie
konnte spüren, wie seine Männlichkeit sich unter Wasser an sie
drängte, nicht unangenehm, aber erschreckend. Das Blut rauschte in
ihren Ohren, und ihre Beine wurden schwach, was sie unwillkürlich dazu
veranlasste, sich an ihn anzulehnen. Ihre Kleidung klebte feucht an
ihr, und sie war sich peinlich bewusst, dass seinem Blick nichts mehr
verborgen blieb. Ebenso gut hätte sie völlig nackt sein können – und
so kam sie sich auch vor. Er legte eine Hand unter ihr Kinn und zwang
sie, den Kopf zu heben und ihn anzusehen. In seinen Augen loderte eine
Glut, die sie erschreckte und gleichzeitig wie magisch anzog.
Er ist dein
Feind! Der Teufel ist ein Verführer, das hat auch Pater Brian immer
gesagt. Gib ihm nicht nach!
Sie wollte den Kopf
zur Seite drehen, um seinem erotischen Bann zu entfliehen, aber er
hielt ihren Kopf fest, als er ihre Absicht erkannte.
„Warum wehrst du
dich so sehr gegen das, was so offensichtlich ist?“, fragte er mit
rauer Stimme.
„Was ... was soll so
offensichtlich sein?“
„Dass du mich
begehrst! – Du willst es genau so sehr wie ich. Warum willst du uns
diese Freuden versagen?“
„Du ... du irrst
dich! Ich … ich bin nicht im Mindesten – gar nicht interess... ich
will doch gar nicht, ich meine ...“, stammelte Maline, unfähig, ihre
Gedanken zu sortieren.
„Du lügst, meine
Schöne!“, flüsterte er und beugte sich zu ihr herab.
Ein Zittern
durchlief ihren Leib, als seine Lippen sich leicht auf die ihren
legten. Nur ein Hauch von einem Kuss und doch so verwirrend. Er ließ
seine Hände in ihre Haare gleiten, küsste sie sanft auf die Stirn und
die Schläfen, während er ihre Kopfhaut massierte. Maline entglitt ein
Stöhnen und sie schämte sich für ihre Unfähigkeit, ihn abzuwehren.
Hätte er sie nur mit Gewalt genommen, dann könnte sie ihn hassen, aber
diese sanfte Verführung passte so gar nicht zu dem Bild, das sie sich
von ihm gemacht hatte.
Erneut suchte sein
Mund ihre Lippen, diesmal mit sanftem Druck, teilte sie mit der Zunge
und glitt zwischen ihre Zähne, suchte und fand ihre Zunge, spielte mit
ihr. Heißes Begehren stieg in Maline auf und machte sie schwindelig.
Ihre Brustspitzen drängten sich gegen den nassen Stoff ihres
Oberteils, schrien nach Aufmerksamkeit. Als hätte Galdur diesen Schrei
vernommen, ließ er seine Hände zu ihren Brüsten gleiten und massierte
sie durch den Stoff hindurch, strich mit den Daumen über die
empfindlichen Spitzen. Die Gefühle, die er in ihr auslöste, waren
stärker, als sie sich jemals hätte vorstellen können. Die Leidenschaft
zog sie unaufhaltsam in einen Strudel aus unbekannten Empfindungen,
dem sie nichts mehr entgegenzusetzen hatte – also ließ sie sich
einfach fallen, vertraute sich Galdurs Führung an, der jetzt ihr
Oberteil öffnete, dieses auszog und achtlos ans Ufer warf. Er
unterbrach seinen Kuss und betrachtete sie eine Weile.
„Wie schön du bist“,
flüsterte er rau und strich über ihre entblößten Brüste. „Lass uns
zurück ins Badehaus gehen, wo wir ungestört sind.“
Maline ließ zu, dass
er ihre Hand nahm und sie zurück ins Badehaus führte. Diesmal gingen
sie in den anderen Raum, in dem ein großes Becken, gefüllt mit warmem
Wasser, zum Entspannen einlud. Sie stiegen über ein paar Stufen in das
Becken, das groß genug war, dass etwa acht Personen bequem darin baden
konnten. Maline, die es gewohnt war, in einem kleinen Zuber zu baden,
sah sich staunend um. So viel Platz nur für sie beide!
„Du hast immer noch
zu viel an. Zieh dich aus“, forderte Galdur.
Zaghaft und mit
zitternden Händen befolgte Maline seinen Wunsch. Galdur setzte sich
und zog sie auf seinen Schoß. Seine männliche Härte unter sich zu
spüren war ein unbekanntes Gefühl und irgendwie aufregend. Er küsste
sie diesmal voller Leidenschaft, und Maline ließ sich mitreißen,
erwiderte sein heißes Zungenspiel mit erneut wachsendem Begehren. Ihre
Hände glitten über seine breiten Schultern zu seinem Nacken und
spielten mit seinen nassen Locken. Er stöhnte leise an ihrem Mund.
Nach einer Weile gab er sie atemlos frei. Seine Augen hatten sich
verdunkelt, blickten sie voller Verlangen an. |