Erotische Romane von Frauen für Frauen...

 

E-Books & Taschenbücher

nach Genres:
Historisch
Zeitgenössisch
Übersinnlich/Vampire

Fantasy/Sci-Fi

Krimis/Thriller

Komödien

 

E-Books & Taschenbücher

nach Themen:

Novellen für den "kleinen Hunger"

Ménage à trois (und mehr)

Dominanz & Unterwerfung

Bisexuell

Soft-SM & BDSM

Fesselspiele

Vanilla

 

Comics/Hörbücher/Bildbände

 

Lieferbare Taschenbücher

 

Programmvorschau

 

Autorinnen

 

Über Plaisir d'Amour:
Aktuelle News/Termine
Presse
Anschrift/Kontakt
Manuskript einreichen
FAQ

Disclaimer/AGB

 

Gefangene des Piraten

Samara Fraser

 

Preis eBook: € 5,00

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Historisch

Themen: Vanilla, Dominanz & Unterwerfung, Fesselspiele, Ménage à trois (und mehr)

 

eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

eBook per PayPal (kein Sofort-Download):

- Taschenbuch-Bestellung bei amazon.de:  Gefangene des Piraten

- Taschenbuch-Bestellung bei Libri: Gefangene des Piraten

Ullstein-Ausgabe bei amazon.de bestellen: Die Gefangene

 

 

 

 

 

 

 

 

_________________________________________________________________________________________________________

 

Inhaltsangabe:

 

Karibik 1814: Jason Whitfield brennt vor Hass auf seinen Erzfeind Elias Blackwood, der ihn ins Gefängnis werfen ließ. Dank seiner treuen Crew kann Jason der drohenden Hinrichtung entkommen, und er schwört, Rache an Elias zu nehmen!

Bald ist die Gelegenheit für einen Vergeltungsschlag günstig, denn Elias plant die reiche Juliana wegen ihrer Mitgift zu heiraten. Jason entführt die Braut, verschleppt sie auf sein Schiff und segelt mit ihr nach Barbuda.

Zu seiner Überraschung entpuppt sich seine Geisel jedoch als jene namenlose rothaarige Schöne, die er einst an einem Wasserfall verführen wollte, und die er seitdem nicht vergessen hat!

In heißen karibischen Nächten wird Juliana Zeugin des hemmungslosen Treibens der Piraten mit leichten Mädchen und lernt von Jason aufregende Spielarten der Lust kennen ...

________________________________________________________________________________________________________

 

Über die Autorin:

 

Samara Fraser (Jahrgang 1972) wurde in Helmstedt geboren und wuchs in den folgenden Jahren in Lauenburg an der Elbe auf. Schon früh fing sie an, sich Geschichten und Gedichte auszudenken. Diese Leidenschaft verlor sich aus Zeitmangel während ihrer Lehrzeit zur Hotelfachfrau. Nach der Ausbildung arbeitete sieh noch zwei Jahre in der Gastronomie, dann schlug sie eine Beamtenlaufbahn ein und fand auch wieder Zeit zum Schreiben, allerdings. Heute lebt sie mit ihren drei Kindern und ihrem Lebenspartner im schönen Hessischen Bergland.

Weitere Romane von Samara Fraser im Plaisir d'Amour Verlag sind in Vorbereitung.

 

Ebenfalls von Samara Fraser im Plaisir d'Amour Verlag erschienen:

Wikingerglut

_________________________________________________________________________________________________________

 

Leseprobe:

 

Szene 1

 

Juliana bemerkte nicht, dass sie beobachtet wurde. Hier an dem kleinen Teich fühlte sie sich sicher und wie in einer anderen Welt. Sie schob alle drückenden Sorgen beiseite und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf ihrer nackten Haut. Alle Zwänge, die man ihr auferlegte, hatte sie mit ihren Kleidern ausgezogen. Der Weg hierher war nicht einfach, aber es lohnte sich und sorgte auch gleichzeitig dafür, dass wohl außer Juliana kein Mensch hier auftauchen würde. Hätte sie gewusst, dass Jason sie beobachtete, wäre sie beschämt gewesen, so aber fühlte sie sich unbeschwert und frei. Sie pflückte einen Grashalm und kaute darauf herum.

Die Augen geschlossen, gab sie sich einem Tagtraum hin. Sie träumte, ein junger, gut aussehender Mann mit schwarzen Haaren würde in der Kirche auf der ersten Bank sitzen. Julianas Ehe mit Elias sollte geschlossen werden. Als der Priester die Hochzeitsgäste fragte, ob jemand einen Grund wisse, warum die Trauung nicht vollzogen werden könne, sprang der Mann auf und rief: „Ja, ich! Sie kann ihn nicht heiraten, weil ich sie heiraten werde.“ Alle Leute murmelten und tuschelten. Juliana schaute ihren Märchenprinzen an und er kam zu ihr geeilt, schubste Elias beiseite und nahm seinen Platz ein ...

Als Juliana zu der Stelle kam, wo der Mann sie küsste, seufzte sie leise. Ach! Wenn doch nur noch ein Wunder geschehen könnte.  

Das leise Knacken eines Zweiges ließ Juliana hochfahren. Sie schaute sich erschrocken um. Ein Mann kam den Abhang hinunter. Er war nur noch wenige Schritte von ihr entfernt. Er war groß und von kräftiger, muskulöser Statur, seine schwarzen Haare waren zu einem Zopf gebunden. Das gut geschnittene Gesicht mit dunklen Augen, einer leichten Adlernase und sinnlichen Lippen, war atemberaubend männlich. Sie wurde sich bewusst, dass sie splitterfasernackt war und Gefahr lief, vergewaltigt zu werden. Panisch registrierte sie, dass ihre Sachen ein ganzes Stück weit weg lagen. Sie stieß einen leisen Schrei aus. Entschlossen sprang sie auf und hetzte zu ihren Sachen. Sie griff nach ihrem Kleid und bedeckte ihre Blöße.

„Was wollt ihr? Verschwindet von hier!“, stieß sie zitternd hervor. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Halse.

Jason grinste anzüglich. Er fand sie aus der Nähe betrachtet noch atemberaubender. Die schweren, nassen Locken kringelten sich um ihr hübsches Gesicht, die türkisfarbenen Augen hatte sie weit aufgerissen. Furcht aber auch Entschlossenheit lagen darin. Die zart geröteten Lippen bebten und in ihm keimte das Verlangen auf, sie zu küssen. Hinter ihrem Kleid, das sie krampfhaft an ihren Körper presste, lugten kleine Füße und schlanke Fesseln hervor.

„Kommt keinen Schritt weiter, sonst ...“, spuckte sie ihm entgegen. 

„Was sonst? Streckst du mich mit Blitzen aus deinen Augen nieder oder schlägst mich mit deinen zarten Händchen k.o.?“, spöttelte er.

„Ich ... ich habe eine Waffe“, log Juliana wenig überzeugend und verwünschte sich, dass sie nicht wirklich eine dabei hatte, denn sie war eine gute Schützin. Ihr Vater hatte sie schießen gelehrt.

„Ich glaube, du bluffst, meine bezaubernde Feuerlady“, sagte Jason und kam unbeirrt näher. Juliana wich ein paar Schritte zurück, bis eine Felswand ihren Rückzug jäh stoppte. Verflixt! Jetzt sitz ich aber ganz schön in der Falle. Ihr Jäger hatte das auch erkannt und lächelte siegesgewiss, als er seine Beute weiter bedrängte. Nur noch ein Schritt, dann stand er direkt vor ihr. Lässig stützte er eine Hand neben ihr an der Felswand ab und schaute auf sie herab.

„Ich befürchte, du sitzt in der Falle“, bemerkte er mit beunruhigend sinnlichem Unterton. Er hob die andere Hand und strich zart über ihre bebenden Lippen. Juliana stöhnte unwillkürlich. Ein seltsames Prickeln breitete sich in ihrem Bauch aus.

Himmel, was passiert mit mir. Er ist ohne Zweifel gefährlich und will mir Gewalt antun und trotzdem fang ich an zu zittern, wenn er mich berührt, ganz so als wollte ich, dass er solche Dinge mit mir tut.

Jason war sich seiner umwerfenden Wirkung auf das weibliche Geschlecht durchaus bewusst. Er senkte seinen Mund auf ihren herab und kostete von ihren weichen Lippen. Verwirrt bemerkte er, dass allein dieser unschuldige Kuss ihn über alle Maßen erregte, wie er das noch nie zuvor bei einer Frau erlebt hatte. Ihre Augen. Ihre unglaublichen Augen hielten ihn völlig gefangen.

Verdammt Jason, alter Junge. Reiss dich zusammen. Du wirst dich doch wohl nicht von einer zitternden Jungfrau aus der Fassung bringen lassen, ermahnte er sich.

Juliana zitterte. Sie hatte keine Ahnung, was da mit ihr geschah. Es war, als wäre sie gelähmt, unfähig sich zu rühren oder einen klaren Gedanken zu fassen. Sein dunkler Blick jagte ihr einen Schauer über den Leib. Die ganze Situation war völlig absurd. Hier stand sie, nackt, und ließ sich von einem fremden Mann küssen. Sie versuchte fieberhaft, die süße Schwäche, die sie erfasst hatte, zu überwinden. Jason löste sich ein wenig von ihr und schob eine Hand unter ihr Kleid, legte sie um ihre schlanke Taille. Ihre Haut war weich wie feinster Samt. Er ließ seine Hand langsam höher gleiten, die andere Hand löste ihre Hände, welche noch immer das Kleid festkrallten. Das Kleid fiel zu Boden. Jetzt war sie seinen hungrigen Blicken schutzlos ausgeliefert. Sie versuchte beschämt, ihre Blöße mit den Händen zu bedecken, aber er hielt sie davon ab.

„Lass mich dich ansehen“, bat er rau.

Er umfasste eine ihrer Brüste und rieb mir dem Daumen über die rosige Spitze. Nie gekannte Empfindungen durchfluteten heiß ihren zitternden Körper. Er senkte den Kopf herab und umschloss eine  aufgerichtete Spitze mit seinem Mund. Seine Zungenspitze neckte ihre Brustwarze, spielte mit ihr und Juliana entglitt ungewollt ein leises, kehliges Stöhnen. Dann widmete Jason sich ihrer anderen Brust mit der gleichen, erregenden Aufmerksamkeit, während er die freie Hand tiefer gleiten ließ. Er strich über ihre wohlgeformten Schenkel zu ihren Hüften und der Taille, runter zu ihrem Po, den er sanft massierte und dann zurück zu ihren Schenkeln. Langsam tasteten sich seine Finger zwischen ihre Schenkel, hinauf zu ihrem gelockten Dreieck, suchten und fanden die verborgene Perle.

Juliana zuckte erschrocken zusammen. Nein! Aufhören! Stop! Das darf nicht passieren. Juliana reiß dich gefälligst zusammen. Das ist schamlos! Sie war im Begriff, ihre Unschuld an einen völlig fremden Mann zu verschenken.

Du musst ihm Einhalt gebieten, sagte eine Stimme in ihrem Kopf. Sie riss sich endlich zusammen und zog ruckartig ihr Knie hoch - und traf! Jason krümmte sich, vom plötzlichen Schmerz übermannt. Juliana nutzte die Gelegenheit, riss sich los und klaubte das Kleid vom Boden auf. Mit dem Kleid in der Hand lief sie los, schnappte sie sich ihre restlichen Sachen und schwang sich nackt, wie sie war auf Gingers Rücken. Im Galopp trieb sie das Tier den Berg hoch, den sie gekommen war und jagte durch den Wald. Erst, als sie einen genügenden Vorsprung hatte, hielt sie an, um sich mit zitternden Händen anzukleiden. Dann machte sie sich, innerlich bebend, auf den Heimweg. 

Jason hatte der Schmerz kurz außer Gefecht gesetzt. Er hielt sich die schmerzenden Weichteile und fluchte laut. „Dieses verdammte Miststück! So eine hinterhältige Ziege!“ Er ging zum Teich und kniete sich nieder. Mit beiden Händen schüttete er sich das kühle Wasser ins Gesicht. Diese rothaarige Hexe. Ich bring sie um, aber vorher vögel' ich sie, dass ihr hören und sehen vergeht. Er würde ihr den hübschen Hintern versohlen, wenn er sie noch mal in die Finger bekam, schwor er bitter.

 

 

Szene 2

 

„Sei froh, dass ich dich nicht kalt gemacht habe“, sagte er zu dem Matrosen, dann schnappte er Juliana am Arm und zog sie auf die Beine. Wütend funkelte er sie an.

„Was zur Hölle hast du dir dabei gedacht, hier um diese Zeit in der übelsten Gegend herumzustolzieren? Warum bist du nicht im Gasthaus geblieben? Bist du von allen guten Geistern verlassen?“ Er schüttelte sie, dass ihre Zähne klapperten. Plötzlich ließ er sie los und sie taumelte einen Schritt zurück.

„Ich wollte nur weg von dir, du elender Bastard. Ich will dich nicht und ich will nicht von dir irgendwohin verschleppt werden. –  Lieber bringe ich mich um, als mit dir zu gehen“, spuckte sie ihm wütend entgegen.

„Gratuliere! Das wäre dir auch beinahe gelungen, wenn ich nicht zufällig gesehen hätte, dass meine Frau mitten in der Nacht mit zwei betrunkenen Matrosen anbändelt“, antwortete Jason schneidend.

„Ich habe nicht mit ihnen angebändelt, du hirnverbrannter Idiot!“ Jetzt war Juliana aber wirklich wütend. Wie konnte er ihr sowas unterstellen?

„Aber es ist dir scheinbar lieber, von solchem Abschaum vergewaltigt zu werden, als mein Bett zu teilen!“, grollte Jason.

„Besteht da etwa ein Unterschied?“, schrie Juliana boshaft. Augenblicklich bereute sie, was sie gesagt hatte, als sie den verletzten Ausdruck in seinen Augen sah. Seine Miene verhärtete sich. Er packte sie am Arm und schleifte sie hinter sich her.

„Lass mich sofort los! Wo willst du mit mir hin?“

„Ins Bett, wo du hingehörst“, knurrte Jason und zog sie ungeachtet ihres Widerstandes und der neugierig glotzenden Menschen weiter. 

Als sie bei ihrem Zimmer angekommen waren, schob Jason Juliana ins Zimmer und verriegelte von außen die Tür. Juliana hämmerte aufgebracht gegen das massive Holz.

„Oh, du verfluchter Mistkerl, mach sofort die Tür wieder auf! Du Hurenbock, lass mich raus! Sofort!“, schrie sie wütend. Nach einem letzten, frustrierten Tritt gegen die Tür gab sie schließlich auf. Erregt lief sie im Zimmer auf und ab. Was bildete der Kerl sich eigentlich ein? Juliana hatte große Lust, alles im Raum kurz und klein zu schlagen, wie damals in seiner Kabine.

 Nach einer Weile hörte sie Schritte und das quietschen des Riegels. Die Tür öffnete sich und Jason trat mit finsterer Miene ins Zimmer.

Er trug ein Seil bei sich. Juliana schwante Fürchterliches. Entsetzt und ungläubig sah sie ihn an.

„Nein! Das tust du nicht!“ Sie wich entsetzt vor ihm zurück.

„Wer sollte mich daran hindern?“, fragte er ruhig. „Ich bin stärker als du, meine Liebe. Was jetzt geschieht, hast du dir selbst zuzuschreiben.“

Entschlossen ging er auf sie zu. Juliana schaute abschätzend zur Tür. Ob sie es schaffen würde, bis dort hin zu kommen und die Tür von außen zu verriegeln, bevor er sie erreichte? Ein Versuch war es wert. Blitzschnell hastete sie los, doch er hatte sie eingeholt, bevor sie die Tür erreichte. Er riss sie hart zu sich herum und hielt sie fest umschlossen. Sie wand sich verzweifelt in seinen Armen, doch vergeblich. Er hatte sie so fest an sich gepresst, dass sie spüren konnte, wie erregt er war, seine Augen loderten dunkel über ihr. Seine Miene war unheilverkündend.

„Leider nicht schnell genug, meine kleine Wildkatze. Ich muss sagen, langsam finde ich Gefallen an deinen Spielchen. Ich bin der Jäger und du meine Beute.“ Er grinste anzüglich und schaute unverhohlen lüstern auf ihren Busen, der sich mit jedem Atemzug hob und senkte und verführerisch aus dem Ausschnitt quoll, da er sie so fest an sich presste.

„Du bist ein Scheusal. Ich hasse dich!“, zischte sie wütend, aber ihr verräterischer Körper drängte sich völlig eigenmächtig an seine erregende Männlichkeit. Zu frisch waren noch die Erinnerungen an die aufregenden Dinge, die er mit ihr angestellt hatte. Sie verfluchte ihre Schwäche. Bleib stark! Wehr dich dagegen.

„Aber, aber. Ich kann mich noch gut erinnern, wie du vor Verzückung geschrien hast, als ich dich vorhin genommen habe. Du wirst wieder schreien, mein Herz“, prophezeite er.

Er packte sie am Arm und zog sie zum Bett, wo er sie niederdrückte. Juliana rollte sich zur Seite, um ihm zu entkommen, aber er rollte mit und kam auf ihr zu liegen. Mit flinken Händen hatte er ihr die Hände mit dem Seil gebunden und befestigte das Seilende am Bett.

„Nein, bitte mach mich wieder los“, flehte Juliana.

„Ich denke nicht daran. Ich will dich genau so haben, wie du jetzt bist, mein kleiner Wildfang. Jetzt werde ich dich zähmen.“

„Ich hasse dich!“, zischte Juliana und funkelte ihn wütend an.

Jason zuckte unbekümmert mit den Schultern und lächelte grausam.

„Das sagtest du bereits. Es ändert aber nichts.“

Er zauberte ein Tuch aus seiner Hosentasche und verband Juliana damit die Augen, dann stand er auf und ging zu seinem Seesack, aus dem er ein Messer hervorholte.

Juliana konnte ihn durch die verbundenen Augen nicht sehen. Ängstlich lauschte sie auf seine Schritte. Was tat er jetzt? Was hatte er mit ihr vor?  Plötzlich spürte sie etwas Kaltes ihre Wange entlang streichen. Wie hatte er das gemacht? Sie hatte nicht gehört, dass er wieder zum Bett gekommen war. Das kalte Ding glitt tiefer, an ihrem Hals entlang zu ihrem Ausschnitt, dann hörte sie das Reißen des Stoffes, als er ihr Kleid aufschlitzte. Entsetzt schrie sie auf.

„Lieg still! Du willst doch nicht, dass ich dich verletze“, raunte Jason und fuhr mit seiner Arbeit fort.

„Was hast du vor? Willst du mich umbringen?“ Juliana schwankte zwischen Angst und Begehren. Sie war ihm hilflos ausgeliefert. Er konnte mit ihr tun, was ihm beliebte und ein Teil von ihr wartete bereits begierig darauf.

„Warum sollte ich das tun? Ich habe einige getötet, aber nie eine Frau.“ Er fuhr fort, ihr die Kleider mit dem Messer förmlich vom Leib zu schälen. Julianas Herz pochte wild, Angst und Erregung vermischten sich zu einem sinnverwirrendem Cocktail. Das kalte Metall des Messers bescherte ihr eine Gänsehaut. Als er vorsichtig mit der Spitze ihren Bauchnabel umkreiste, keuchte sie auf. Sie spürte, wie ihr Unterleib sich zuckend zusammenzog.

Jason betrachtete seine Beute. Ihr kleiner Busen mit den rosigen Knospen hob und senkte sich mit jedem Atemzug. Er beugte sich herab, um eine der verführerischen Knospen in den Mund zu nehmen. Juliana, die den Angriff nicht hatte kommen sehen, zuckte zusammen, um gleich darauf leise aufzustöhnen, als er anfing, an ihrem Nippel zu saugen. Jason verwöhnte erst die eine, dann die andere Brust.

„Sag, willst du, dass ich dich nehme. Soll ich dich zum Schreien bringen?“, raunte er und ließ seine Zunge zu ihrem flachen Bauch gleiten. Er hauchte zarte Küsse auf den Ansatz ihrer gelockten Scham und auf ihren Bauch.

„Nein!“, keuchte Juliana atemlos. Sie versuchte verzweifelt, dem Sog der Leidenschaft zu entrinnen, der sie unaufhaltsam tiefer in den Strudel der Leidenschaft zog. Sei stark, Juliana. Wehre dich dagegen. Gib ihm nicht nach, sagte ihre innere Stimme. Sie wollte ihm diese Genugtuung nicht geben, obwohl ihr Körper immer heftiger gegen ihren Verstand rebellierte und ein Eigenleben zu entwickeln schien. Längst brannte ihr Leib lichterloh und das Ziehen im Unterleib breitete sich rasant auf den ganzen Körper aus. Jason zog eine feuchte Spur bis zu ihrem Venushügel, kurz ließ er die Zungenspitze über ihre Perle gleiten, um dann tiefer bis zu ihrem Knie zu wandern. Die Spannung, die sich in Julianas Körper aufbaute, wurde immer unerträglicher.

„Du Bastard!“, schimpfte Juliana schwach. Warum quälte er sie so? Sie wollte seine Zunge dort spüren, wo sie bereits vor Begierde überquoll. Sie wollte, dass er über ihre Schamlippen leckte, mit seiner Zunge in ihre heiße Höhle eindrang. Was für sündige Gedanken.

Jason grinste. Es würde nicht mehr lange dauern, bis seine kleine Wildkatze ihn bitten würde. Er wanderte quälend langsam die Schenkel hinauf zu ihrem Lustzentrum. Geschickt verwöhnte er sie mit seinem Mund, leckte die sämige Feuchtigkeit von ihren geschwollenen Lippen und saugte sanft daran, bis sie sich in Ekstase hin und her warf. Er ließ ihr jedoch keine Chance, zu kommen, sondern zog sich immer wieder zurück.

Gott, gib mir Kraft. Ich ertrag diese süße Folter nicht mehr länger.

„Ich werde dir keine Erfüllung gewähren, wenn du mich nicht darum bittest, dich zu nehmen“, verkündete Jason.

„Niemals!“, brachte sie mühsam hervor. Noch immer war sie fest entschlossen, ihm nicht entgegen zu kommen, auch wenn sie sich nichts sehnlicher wünschte. Ihre Scham pochte, verlangte nach der Erfüllung, die Jason ihr verweigerte.

„Dann sollst du weiter leiden.“ Er setzte sein Spiel fort, reizte sie mit Zunge und Fingern bis an den Rand des Wahnsinns und zog sich wieder zurück. Juliana stöhnte gequält auf, lange konnte sie diese Marter nicht mehr durchhalten. Sie fühlte nichts mehr außer ihrer pulsierenden, nach Erfüllung schreienden Weiblichkeit.