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Leseprobe
Paris
beobachtete verträumt den Widerschein der Sterne auf den sich kleinen
kräuselnden Wellen der Seine und kuschelte sich enger an Melvin, der ihren
Schlafsack wie eine Decke um ihre Schultern gelegt hatte. Gemeinsam
beobachteten sie die bateaux-mouches, die kleinen Touristenboote, die
über die Seine schipperten. Der Strom der Seine wurde von der Ile-de-la-Cité,
die kleine Insel auf der Mitte der Seine, geteilt. In der Ferne zeichneten
sich die Konturen der Türme von Notre Dame ab, der eindrucksvollen
Kathedrale im Herzen von Paris, dem Schauplatz von Victor Hugos „Der
Glöckner von Notre Dame“. Eine Stadt wie geschaffen für Liebesdramen und
leidenschaftliche Liebe.
Melvin
griff erneut nach der Sektflasche vor sich und reichte sie an Paris weiter:
„In
Paris muss man Champagner trinken, nicht wahr?“
Paris
kicherte. Ihr war schon leicht schwindelig, denn sie hatten sich zuvor
bereits eine weitere Flasche geteilt. Die Tatsache, dass es sich keinesfalls
um Champagner, sondern um eine zweitklassige Sektmarke handelte, störte sie
keinesfalls.
„Ich
weiß noch etwas anderes, das man mit Sekt machen kann. Sie grinste.
„Wie?
Was hast du…“ Melvin kam nicht dazu, den Satz zu beenden, denn sein
Oberkörper war plötzlich klitschnass, da sich ein großer Schwall Sekt über
ihn ergossen hatte.
„Oh, so
ein Pech. Jetzt werden wir dein Hemd wohl ausziehen müssen.“ Paris kicherte
wieder und begann, seine Hemdknöpfe aufzumachen.
Sie
hatten sich ein kleines, verschwiegenes Plätzchen an einem Brückenbogen
ausgesucht, das von der Straße nicht gesehen werden konnte. Auch von den
Booten aus konnten sie nicht gesehen werden, selbst wenn sie einen guten
Ausblick auf die Seine hatten.
Nicht,
dass es Paris etwas ausgemacht hätte…
Nachdem
sich Melvin von dem ersten Schreck erholt hatte, begann er das Spiel zu
genießen. Paris fuhr mit ihrer Zunge über seinen Bauch, kitzelte seinen
Bauchnabel und strich kurz über seine Brustwarzen, bevor sie weiter seinen
Körper erforschte.
Mit
keinem Wort erwähnte sie, dass sie bereits mit ihren Blicken seinen nackten
Körper berührt hatte, als sie ihn unter der Dusche heimlich beobachtet
hatte. Doch so erregte es sie umso mehr, diesen Körper jetzt wirklich
berühren zu können und so nahe bei sich zu spüren.
„Wie süß
du schmeckst…“ Sie lächelte.
„Hatten
wir diese Position nicht schon einmal?“ Er grinste zurück, als er daran
dachte, wie sie auf dem Deck der schwankenden Fähre auf ihm gelegen hatte.
„Schade,
dass du damals so schnell wieder aufgestanden bist, aber das wirst du jetzt
nicht mehr tun, denn das werde ich nicht zulassen.“
Mit
diesen Worten zog er sie zu sich heran. Genau so wie damals lag ihr Bein
zwischen seinen Schenkeln, nur durch eine dünne Schicht Stoff von seinem
bereits hart werdenden Glied getrennt. Sie roch sein Rasierwasser, das ihr
bereits so vertraut vorkam, schmeckte den süßen Sekt, der sich mit dem
leicht salzigen Geschmack seiner Haut vermischte und flüsterte ihm zu:
„Das
werde ich auch bestimmt nicht.“ Ihre Zunge wanderte jetzt seinen Hals
entlang, strich über sein Kinn und sie flüsterte kurz vor seinem Mund:
„Warte,
da ist noch ein Tropfen… es soll ja nichts von dem teuren und süßen Sekt
verloren gehen.“ Sie streckte ihre Zunge heraus, leckte spielerisch an
seinen Lippen. Paris drückte sich enger an ihn, ihre Lippen trafen sich,
ihre Zungen vereinten sich in einem langsamen vorsichtigen Tanz, der bald
einen wilden und ekstatischen Rhythmus bekam. Seine Hand glitt unter ihren
Rock an ihren Schenkeln hinauf, umfasste ihre Pobacken und begann sie sanft
zu kneten. Die andere Hand streichelte zärtlich ihren Kopf, streichelte
ihren Nacken und glitt dann unter ihrer Bluse ihre Wirbelsäule hinauf. Die
Knöpfe waren mit wenigen Handgriffen geöffnet und ihre Bluse landete in
einem hohen Bogen auf ihrem Rucksack. Geschmeidig wie ein Aal glitt sie aus
ihrem Rock. Sie zog ein Bein an, so dass sie ihn wie in einer Zange hielt,
um besser ihren Rock abstreifen zu können. Als sie fühlte, dass er nach dem
Reißverschluss an ihren Stiefeln tastete, entwand sie sich ihm kichernd.
„Nein,
lass mal, ich lasse meine Stiefel immer an… beim Sex und unter freiem
Himmel… sie sind meine Glücksstiefel…“
„Du
kleines verrücktes Huhn…“ Er lachte. Seine Hand fuhr jetzt zwischen ihre
Pobacken und erstarrte dort für einen Augenblick, um dann jedoch ihre
Erkundung mit doppelter Neugierde fortzusetzen.
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