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Das Geheimnis von Brocéliande

Luna S. Venice

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Zeitgenössisch, Übersinnlich, Thriller

Themen: Vanilla, Novelle

 

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Inhaltsangabe:

 

Frage: Was ist schlimmer, als nach einer Liebesnacht allein und ohne Geld aufzuwachen?

Antwort: Nach einer Liebesnacht allein, ohne Geld UND ohne Kleidung aufzuwachen!

 

Das hübsche amerikanische Millionärstöchterchen Paris wagt ohne väterliche Zustimmung einen Trip in die gleichnamige französische Metropole. Und da Paris die Stadt der Liebe ist, verliebt sich Paris stürmisch in den attraktiven Studenten Melvin.

Doch nach einer leidenschaftlichen Nacht an der Seine ist Melvin spurlos verschwunden – und mit ihm Paris' Gepäck, ihre Kreditkarte und ihre Kleidung! Alles, was ihr geblieben ist, sind ihre Stiefel! Splitterfasernackt sitzt sie nun allein am Ufer der Seine. Doch glücklicherweise trifft sie dort die attraktive Lebenskünstlerin Faraday, die  Paris unter ihre Fittiche nimmt.

Die Überraschung ist groß, als Paris in einem ihrer Stiefel Melvins Medallion findet. Paris, Faraday und Faradays Freund Marcel trauen ihren Augen kaum, als sie in dem Medallion einen Plan entdecken, der den Weg zum wahren Grab des Zauberers Merlin im französischen Märchenwald Brocéliande weist!

In der Hoffnung, Melvin wiederzufinden, macht Paris sich gemeinsam mit ihren beiden neuen Freunden auf den Weg zum Wald Brocéliande. Eine äußerst gefährliche Suche, denn einige Verbrecher sind ganz wild auf den Plan...

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Über die Autorin:

 

Luna S. Venice ist das Pseudonym der Autorin Antje Grüger, unter dem die Fantasy-Autorin Mystery Romane schreibt. Antje Grüger alias Luna S. Venice begeisterte sich schon immer für Bücher von Autoren wie Barbara Erskine,  in denen sich eine geheimnisvolle - manchmal auch historische - Vergangenheit in spannender Weise mit der Gegenwart vermischt. Nach "Liliths Töchter" ist "Das Geheimnis von Brocéliande" ihre zweite erotische Mystery-Veröffentlichung bei Plaisir d'Amour.

Eines von Antje Grügers Hobbies ist ihr Interesse für die keltische Kultur. Gemeinsam mit Freunden feiert sie regelmäßig keltische Jahresfeste.

 

Besuchen Sie auch die Website von Antje Grüger: www.silbermond67.de

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Leseprobe

 

Paris beobachtete verträumt den Widerschein der Sterne auf den sich kleinen kräuselnden Wellen der Seine und kuschelte sich enger an Melvin, der ihren Schlafsack wie eine Decke um ihre Schultern gelegt hatte. Gemeinsam beobachteten sie die bateaux-mouches, die kleinen Touristenboote, die über die Seine schipperten. Der Strom der Seine wurde von der Ile-de-la-Cité, die kleine Insel auf der Mitte der Seine, geteilt. In der Ferne zeichneten sich die Konturen der Türme von Notre Dame ab, der eindrucksvollen Kathedrale im Herzen von Paris, dem Schauplatz von Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“. Eine Stadt wie geschaffen für Liebesdramen und leidenschaftliche Liebe.

Melvin griff erneut nach der Sektflasche vor sich und reichte sie an Paris weiter:

„In Paris muss man Champagner trinken, nicht wahr?“

Paris kicherte. Ihr war schon leicht schwindelig, denn sie hatten sich zuvor bereits eine weitere Flasche geteilt. Die Tatsache, dass es sich keinesfalls um Champagner, sondern um eine zweitklassige Sektmarke handelte, störte sie keinesfalls.

„Ich weiß noch etwas anderes, das man mit Sekt machen kann. Sie grinste.

„Wie? Was hast du…“ Melvin kam nicht dazu, den Satz zu beenden, denn sein Oberkörper war plötzlich klitschnass, da sich ein großer Schwall Sekt über ihn ergossen hatte.

„Oh, so ein Pech. Jetzt werden wir dein Hemd wohl ausziehen müssen.“ Paris kicherte wieder und begann, seine Hemdknöpfe aufzumachen.

Sie hatten sich ein kleines, verschwiegenes Plätzchen an einem Brückenbogen ausgesucht, das von der Straße nicht gesehen werden konnte. Auch von den Booten aus konnten sie nicht gesehen werden, selbst wenn sie einen guten Ausblick auf die Seine hatten.

Nicht, dass es Paris etwas ausgemacht hätte…

Nachdem sich Melvin von dem ersten Schreck erholt hatte, begann er das Spiel zu genießen. Paris fuhr mit ihrer Zunge über seinen Bauch, kitzelte seinen Bauchnabel und strich kurz über seine Brustwarzen, bevor sie weiter seinen Körper erforschte.

Mit keinem Wort erwähnte sie, dass sie bereits mit ihren Blicken seinen nackten Körper berührt hatte, als sie ihn unter der Dusche heimlich beobachtet hatte. Doch so erregte es sie umso mehr, diesen Körper jetzt wirklich berühren zu können und so nahe bei sich zu spüren.

„Wie süß du schmeckst…“ Sie lächelte.

„Hatten wir diese Position nicht schon einmal?“ Er grinste zurück, als er daran dachte, wie sie auf dem Deck der schwankenden Fähre auf ihm gelegen hatte.

„Schade, dass du damals so schnell wieder aufgestanden bist, aber das wirst du jetzt nicht mehr tun, denn das werde ich nicht zulassen.“

Mit diesen Worten zog er sie zu sich heran. Genau so wie damals lag ihr Bein zwischen seinen Schenkeln, nur durch eine dünne Schicht Stoff von seinem bereits hart werdenden Glied getrennt. Sie roch sein Rasierwasser, das ihr bereits so vertraut vorkam, schmeckte den süßen Sekt, der sich mit dem leicht salzigen Geschmack seiner Haut vermischte und flüsterte ihm zu:

„Das werde ich auch bestimmt nicht.“ Ihre Zunge wanderte jetzt seinen Hals entlang, strich über sein Kinn und sie flüsterte kurz vor seinem Mund:

„Warte, da ist noch ein Tropfen… es soll ja nichts von dem teuren und süßen Sekt verloren gehen.“ Sie streckte ihre Zunge heraus, leckte spielerisch an seinen Lippen. Paris drückte sich enger an ihn, ihre Lippen trafen sich, ihre Zungen vereinten sich in einem langsamen vorsichtigen Tanz, der bald einen wilden und ekstatischen Rhythmus bekam. Seine Hand glitt unter ihren Rock an ihren Schenkeln hinauf, umfasste ihre Pobacken und begann sie sanft zu kneten. Die andere Hand streichelte zärtlich ihren Kopf, streichelte ihren Nacken und glitt dann unter ihrer Bluse ihre Wirbelsäule hinauf. Die Knöpfe waren mit wenigen Handgriffen geöffnet und ihre Bluse landete in einem hohen Bogen auf ihrem Rucksack. Geschmeidig wie ein Aal glitt sie aus ihrem Rock. Sie zog ein Bein an, so dass sie ihn wie in einer Zange hielt, um besser ihren Rock abstreifen zu können. Als sie fühlte, dass er nach dem Reißverschluss an ihren Stiefeln tastete, entwand sie sich ihm kichernd.

„Nein, lass mal, ich lasse meine Stiefel immer an… beim Sex und unter freiem Himmel… sie sind meine Glücksstiefel…“

„Du kleines verrücktes Huhn…“ Er lachte. Seine Hand fuhr jetzt zwischen ihre Pobacken und erstarrte dort für einen Augenblick, um dann jedoch ihre Erkundung mit doppelter Neugierde fortzusetzen.