Erotische Romane von Frauen für Frauen...

 

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Die Treulose

Lena Morell

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Zeitgenössisch

Themen: Novelle, Soft-BDSM, Dominanz/Unterwerfung, Ménage à trois (und mehr),  Bisexuell

 

eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

eBook per PayPal (kein Sofort-Download):
Taschenbuch: erscheint im Januar 2007 in der Anthologie "Unterworfen"

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Inhaltsangabe:

 

Carmen hat ihren Liebhaber Markus verlassen und wohnt nun bei dem dominanten und S/M praktizierenden Robert. Dieser hat sie völlig in der Hand und versucht, sie gegen seinen alten geschäftlichen Rivalen Markus einzusetzen. Sie soll Markus vorheucheln, die Trennung zu bereuen, in ihn noch verliebt zu sein und ihn bei günstiger Gelegenheit ausspionieren. Wenn sie nicht mitmacht, muss sie gehen.

Carmen gibt nach und spielt das Spiel mit. Aber im Laufe der reizvollen Spiele wird ihr klar, wie viel ihr Markus in Wahrheit bedeutet.

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Über die Autorin:

 

Lena Morell arbeitet für eine internationale Firma, reist gerne und schreibt schon seit Jahren Kurzgeschichten. Außerdem hat sie bereits etliche Romane unter anderem Namen veröffentlicht. Für Lena Morell ist die Handlung zwar nicht Nebensache, aber die erotischen Szenen stehen für sie eindeutig im Mittelpunkt der Geschichte und nicht umgekehrt. "Vor allem soll es bei meinen Storys um Sex gehen." Sie spricht in ihren Geschichten eine deutliche Sprache, wobei sie zu BDSM tendiert, nichts gegen ein bisschen Obszönität hat, jedoch darauf achtet, nicht ins Vulgäre abzurutschen.

 

Besuchen Sie auch die Website von Lena Morell: www.lenamorell.com

 

Ebenfalls von Lena Morell Plaisir im d'Amour Verlag erschienen:

Sam Bullock. Der Club Erotika

Sklavin für 3 Tage

Spice in Space

Unterworfen

Die falsche Domina

In der Gewalt des Jadedrachen

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Leseprobe:

 

Carmen tat ihre Pflicht, wie es einem Dienstmädchen zustand. Sie bediente die Gäste, fütterte sie, wenn sie es verlangten, schenkte die Gläser voll, wenn sie leer waren, ließ sich von allen begrapschen, streicheln und duldete, dass man ihre Nippel kniff und einer der Gäste sogar zwischen ihre Beine griff, um sie dort auszutasten. Die ganze Zeit über war sie sich der Blicke von Markus bewusst, die sie überall hin verfolgten. Als er sie heran rief, damit sie ihm Wein einschenkte, zögerte sie zuerst. Es war lächerlich, aber sie hatte Angst, Markus zu nahe zu kommen. Er verunsicherte sie und erregte sie zugleich.

Sie ging langsam hin. Sie schalt sich selbst eine Idiotin, aber ihre Hände zitterten plötzlich, als sie seine Nähe fühlte und dann, als sie die Hand mit der Flasche zurückziehen wollte, hob er plötzlich seinen Arm und streifte ihre Brust. Sie zuckte zusammen und einige Tropfen Wein ergossen sich über Markus’ Hosenbein.

Sie erstarrte, als sie Roberts kalte und ruhige Stimme hörte. „Du hast Wein verschüttet. Komm her.“ Sie wusste, dass er sie beobachtet und nur auf einen Fehler gewartet hatte.

Carmen ging hin. Sie konnte sich denken, was jetzt kam. Er nahm die neben ihm liegende Gerte in die Hand. „Dreh dich um.“

Carmen wandte sich um.

„Den Rock hoch und vorbeugen.“

Sie schob den Rock über ihren Hintern und beugte sich vor. Einmal, zweimal, dreimal zischte die Gerte durch die Luft, dreimal ein scharfer Schmerz, als er sie quer über ihre Pobacken zog. Eine der Frauen lachte keuchend, einer der männlichen Gäste ächzte leise auf, während er keinen Blick von Carmens Hintern ließ. Er hatte einen der jungen Männer vor sich knien, mit nichts als einem Tanga bekleidet, der eifrig seinen Schwanz lutschte. Man hörte das schmatzende Geräusch durch den ganzen Raum.

Carmen biss die Lippen aufeinander. Die Stellen, wo die Gerte sie getroffen hatten, brannten. Robert hatte fester als sonst zugeschlagen, vermutlich wollte er den anderen zeigen, wie hart er mit ihr umging und wie unerbittlich er jede Verfehlung bestrafte. Aber viel schmerzhafter empfand sie Markus’ Blicke, die sie auf sich fühlte. Sie wartete ab, blieb mit nacktem Hintern vorgebeugt stehen. Sie wusste, dass sie sich erst wieder bewegen durfte, wenn Robert es ihr gestattete. In der Ecke hatte sich einer der Gäste mit seiner Sklavin zurückgezogen. Man hörte das Mädchen leise jammern, das Jammern ging in ein lustvolles Stöhnen über.

„Dreh dich um.“

Sie wandte sich um. Ein Wink von Robert ließ sie sich vor ihm hinknien. Sie presste die Lippen zusammen, als er langsam und bedächtig Klammern auf ihre Brustwarzen setzte. Der Schmerz war ungewohnt, aber immerhin erträglich. Bei den S/M-Partys, die sie besucht hatte, hatte sie das zwar alles probiert, es zum Teil auch erregend empfunden, sich aber dann eher der dominanten Rolle zugewandt. Und dann hatte sie auf einer dieser exklusiven Partys ja auch Markus kennen gelernt. Sie war sogar eigens deshalb dort hin gegangen, um ihn zu treffen. Und seitdem hatte sie es vorgezogen, ihre Spiele nur mit ihm zu treiben.

Sie wimmerte leicht, weniger aus Schmerz, als ihrer Rolle entsprechend, als Robert begann, spielerisch die Klammern zu drehen. „Und jetzt entschuldige dich bei meinem Gast.“

Er ließ sie los und sie drehte sich um. Traf direkt auf Markus’ Blick.

Sie rutschte langsam auf den Knien zu ihm hin, blieb mit gesenktem Kopf vor ihm hocken. „Verzeiht bitte.“

„Na, das kannst du doch besser.“ Roberts Stimme war scharf. Carmen ballte die Hände zu Fäusten. Sie wusste, worauf Robert aus war. Sie sollte Markus umgarnen. Ihn heiß machen. Aber dazu hätte es erst gar keiner Aufforderung bedurft. Sie konnte es kaum erwarten, ihn zu spüren. Er hatte ihr so sehr gefehlt.

Sie rutschte etwas näher. „Ihr erlaubt, Herr?“ Er nickte und sie griff hin.