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Spice in Space

Lena Morell

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Sci-Fi

Themen: Novelle, Dominanz/Unterwerfung, Ménage à trois,  Bisexuell, Fesselspiele

 

Taschenbuch: erscheint im Januar 2007 in der Anthologie "Unterworfen"

 

eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

eBook per PayPal (kein Sofort-Download):

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Inhaltsangabe:

 

Der Weltraumfrachterkapitän Spice will Pie, seine große Liebe, heiraten, lernt jedoch einige Wochen vor der Hochzeit Sally, eine Raumschifftechnikerin, kennen und lieben. Sein zukünftiger Schwager entdeckt ihn zufällig bei einem wilden Liebesakt mit Sally und bedroht ihn, sollte er Sally nicht sofort für immer verlassen. Spice kann sich jedoch nicht entscheiden.

Da wird er plötzlich von einem Maskierten entführt, auf seinen Frachter gebracht und mit Sally in einen Laderaum gesperrt. Der Maskierte verlangt, dass er unter seiner Aufsicht achtundvierzig Stunden lang Sex mit Sally haben soll. Danach muss er sich entscheiden, ob er zu Pie zurückkehrt oder bei Sally bleibt.

In der Schwerelosigkeit des Weltraums beginnt ein erotisches und aufregendes Spiel zu dritt...

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Über die Autorin:

 

Lena Morell arbeitet für eine internationale Firma, reist gerne und schreibt schon seit Jahren Kurzgeschichten. Außerdem hat sie bereits etliche Romane unter anderem Namen veröffentlicht. Für Lena Morell ist die Handlung zwar nicht Nebensache, aber die erotischen Szenen stehen für sie eindeutig im Mittelpunkt der Geschichte und nicht umgekehrt. "Vor allem soll es bei meinen Storys um Sex gehen." Sie spricht in ihren Geschichten eine deutliche Sprache, wobei sie zu BDSM tendiert, nichts gegen ein bisschen Obszönität hat, jedoch darauf achtet, nicht ins Vulgäre abzurutschen.

 

Besuchen Sie auch die Website von Lena Morell: www.lenamorell.com

 

Ebenfalls von Lena Morell Plaisir im d'Amour Verlag erschienen:

Sam Bullock. Der Club Erotika

Sklavin für 3 Tage

Die Treulose

Unterworfen

Die falsche Domina

In der Gewalt des Jadedrachen

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Leseprobe:

 

Szene 1

Der Maskierte hockte sich vor Spices verkehrt aufgehängtes Gesicht und studierte es eingehend. „Sieh es als Chance, Michael, alter Junge. Als ein Entgegenkommen, das dir die Entscheidung um dein zukünftiges Leben erleichtern soll.“ Er lächelte leise, dann stand er auf und wandte sich zur Tür. „Und jetzt hole ich deine Freundin.“

„Sally ist auch hier?“

„Selbstverständlich. Aber im Gegensatz zu dir freiwillig. Ich habe sie aufgesucht und ihr meinen Plan dargelegt. Sie will mitmachen. Es liegt ihr sehr viel an dir, weißt du.“ Der Maskierte klang nachdenklich. „Sie scheint dich wirklich gern zu haben. Nur fair, dass sie eine Chance erhält. „Ich…“, er räusperte sich, „...ich hatte zuerst wirklich gedacht, sie sei so eine kleine Nutte, die sich einen Sport daraus macht, anderen den Mann wegzuschnappen. Aber dann, als ich eine Weile mit ihr gesprochen hatte, habe ich gemerkt, dass ich mich getäuscht habe. Sie wusste nicht einmal, dass du verlobt bist und heiraten willst. Du hast nicht nur einen Menschen betrogen und belogen, Michael.“

Die Stimme klang beunruhigend, nicht drohend, nicht gefährlich, aber es schwang ein Unterton mit. „Es gibt eine psychologische Studie darüber, dass verbotene Dinge mehr Anreiz bieten, als diejenigen, die man voll und legal auskostet. Wie eben eine heimliche Freundin reizvoller wirkt als der künftige Ehepartner. Deshalb werdet ihr es jetzt achtundvierzig Stunden lang miteinander treiben.“

„Und was ist deine Rolle dabei?“ Spice fühlte sich mehr als unbehaglich. Er fühlte sich zum Kotzen.

„Ich werde sagen, was zwischen euch beiden abgeht. Ich werde bestimmen, welche Spiele ihr beiden spielt. So lange, bis ihr beide genug voneinander habt. Ich hoffe, das wird dich von deiner Unentschlossenheit heilen und du wirst am Ende wissen, was du wirklich willst.“

„Und damit ist Sally einverstanden?“

Der Maskierte nickte. „Ich sagte es ja. Sie macht sich Hoffnungen auf dich. Sie liebt dich.“ Er erhob sich. „Das ist ein nettes Mädchen, diese Sally. Und verflixt hübsch. Irgendwie kann ich dich sogar verstehen.“ Er wandte sich zum Gehen, drehte sich aber nochmals um. „Du solltest dich glücklich schätzen, Michael, ursprünglich hatte ich nämlich nicht vor, so nachsichtig mit dir zu sein.“ Er war schon halb aus der Tür, die vor ihm aufglitt, „Ach ja, noch etwas. Du wirst mich für die Dauer dieses Spiels ‚Herkules’ nennen.“ Er grinste. „Das war Sallys Idee.“

„Herkules...“ Spice verdrehte die Augen und schickte seinem Entführer eine Reihe lautloser Flüche nach.

 

 

Szene 2

Sally zog sich verlegen den Bademantel fester um den Körper und schmiegte sich dabei unauffällig etwas enger an ihren stattlichen Träger. Der Maskierte – sie hatte ihn einfach Herkules getauft, weil er so schön kräftig war und so toll aussah – hatte sie schlicht auf seine Arme genommen und trug sie nun in den Laderaum, wo Spice auf sie wartete. Sie war zwar gewohnt, in sich im Orbit befindlichen Raumschiffen mit Grav-Stiefeln herumzulaufen, aber so war es wesentlich bequemer. Und aufregender.

Himmel, war dieser Mann gut gebaut. Besser noch als Spice und bei dem hatte sie schon die kräftigen Schultern und die Muskeln bewundert. Aber der hier war ganz anders. Diese dunkle seidige Haut, deren männlicher Duft ihr in die Nase stieg. Und dann die Art, wie er sie trug. Vorsichtig, als wäre sie zerbrechlich. Dabei war sie gar nicht so zart. Sie wirkte zwar so, weil sie nur knapp mittelgroß und sehr schlank war – wenn man von ihrem Busen absah – aber sie war dabei kräftig und ausdauernd. Spice hatte sie mehr wie ein Kumpel behandelt und dann wie eine Frau, die einiges aushält. Sie war auch nicht zimperlich. Die temperamentvolle Art, wie sie miteinander Sex gehabt hatten, hatte ihr gefallen. Aber es war ganz nett, wenn ein Mann auch mal anders, sanfter war.

Insgeheim schüttelte sie immer noch über sich selbst den Kopf. Was war ihr nur dabei eingefallen, hier mitzumachen? Sich auf dieses irre Spiel einzulassen!

Aber es ging um Spice, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hatte. Zuerst war ihr die Idee verrückt vorgekommen und sie hätte den Mann, der ihr das vorgeschlagen hatte, am liebsten rausgeworfen, als er genau eine Stunde nachdem Spice aus ihrer Wohnung abgezogen war, bei ihr auftauchte. Aber dann hatte sie darüber nachgedacht und ihr war klar geworden, wie sehr sie Spice mochte. Nein, mehr als mochte. Sie war noch nie zuvor so sehr in einen Mann verliebt gewesen und schon gar nicht so heillos. Die Vorstellung, ihn durch eine Heirat zu verlieren, war entsetzlich.

Und deshalb war sie jetzt hier, in den Armen dieses Herkules, und ließ sich von ihm in ein ebenso aufregendes wie peinliches Abenteuer tragen. Er hatte ihr klar gemacht, dass er es war, der die Spielregeln bestimmte und er sofort abbrechen würde, wenn sie sich nicht an die Vereinbarungen hielt. Sie hatte zuerst Angst gehabt, weil seine Augen so zornig funkelten, als er ihr alles erklärte. Sie gab sich schließlich völlig in seine Hand und sollte ihm sogar dabei behilflich sein, Spice samt dem Shuttle und seinem Frachter zu stehlen.

Sie hatte noch Angst gehabt, als sie zugesehen hatte, wie er Spice betäubte und in seine Schlafkoje brachte und dort festschnallte, damit er sich beim Start nicht verletzte. Sie hatte auch noch Angst gehabt, als er neben ihr gesessen war, als sie das Shuttle in die Umlaufbahn gesteuert und am Frachter angedockt hatte. Aber dann, nachdem er Spice in den Frachtraum gebracht hatte und sie darauf warteten, dass er aufwachte, hatte er sich zu ihr gesetzt und sie hatten begonnen, sich zu unterhalten. Über alles mögliche, auch über Spice. Sie hatten geplaudert wie zwei alte Freunde.

Als Herkules mit ihr im Arm durch die Tür trat, sah sie sofort Spice, der mit dem Kopf nach unten auf diesem Ring festgeschnallt war. Sein Gesichtsausdruck schwankte zwischen Wut und purer Mordlust und sie spürte, wie ihr bisschen Mut wieder sank. Es war schließlich illegal, was sie da machten. Sie hatten tatsächlich jemanden entführt, seinen Frachter besetzt und hielten ihn gegen seinen Willen fest. Und wenn alles so lief, wie ihr maskierter Freund sich das vorstellte, dann kam auch noch Nötigung zum Sex dazu.

„Wir haben das vereinbart, Sally“, sagte Herkules leise und eindringlich zu ihr, als hätte er ihr Zögern gespürt. „Du warst damit einverstanden.“

Sie nickte.

„Und du wirst mitmachen, wie wir besprochen haben?“

Sally sah an seinen breiten Schultern vorbei zu Spice, dessen Zähne man bis hierher knirschen hören konnte. „Ich bin jetzt aber nicht mehr so davon überzeugt, dass es auch richtig ist. Sieh doch mal, wie wütend Spice...“

„Ich war auch wütend“, unterbrach er sie energisch. „Und du ebenfalls, als du die Wahrheit erfahren hast. Er hat sich das selbst zuzuschreiben. In der alten irdischen Literatur nennt man sein Vorgehen ‚mit einem Hintern auf zwei Sesseln sitzen wollen’, aber dem werde ich ein Ende machen. Er muss sich entscheiden. Und das wird er jetzt und hier, innerhalb der nächsten achtundvierzig Stunden tun.“ Herkules setzte sie trotz seines energischen Tonfalls sanft an der Wand neben der Tür ab. Sie griff nach einer Haltestange, um zu verhindern, dass sie bei der nächsten schnelleren Bewegung abhob und im Raum herumschwebte, und sah besorgt zu Spice hinüber.

„Na schön“, sagte Spice, grimmig von unten raufstarrend. Er hatte inzwischen Gelegenheit gehabt, sich von dem Schock zu erholen und war fest entschlossen, nicht mitzuspielen. „Aber eines sollte euch klar sein: Ihr habt mich vielleicht betäubt und entführt, aber ihr werdet mich nie – Nie! – dazu bringen, dieses lächerliche Spiel mitzumachen!“ Er war so wütend, dass sein Schwanz nicht mal auf die Aussicht auf Sallys große Brüste und ihren runden Hintern ansprach, sondern nur beleidigt zwischen seinen Beinen schwebte und seine Worte durch schlaffe Leblosigkeit unterstrich.

„Wieso kommst du eigentlich immer noch auf die Idee, du hättest die Möglichkeit, nein zu sagen?“, fragte Herkules erstaunt.

„Weil ihr eure Kindereien oder Lustspielchen betreiben könnt, wie ihr wollt. Aber ich werde mich dabei raushalten!“ Er spuckte fast, als er ihnen das entgegenbrüllte.

„Dann werden wir dich eben überreden müssen.“

„L... mich doch“, quetschte Spice hervor.

„Tststs, welch unfeine Ausdrucksweise. Aber sie sei dir dieses Mal verziehen.“ Das Lächeln seines Entführers wurde sardonisch. „Auf das Lecken werde ich jedoch zurückkommen, da fallen mir nämlich eine Menge interessanter Dinge ein, Michael.“

„Sag gefälligst nicht so provokant ‚Michael’ zu mir!“, giftete Spice ihn an.

„Na schön, dann ‚Mikie’ vielleicht?“ Der Maskierte wandte sich nach Sally um, die versuchte, ruhig zu erscheinen, sich jedoch zitternd vor Aufregung an die Haltegriffe klammerte. Er schnappte sich die junge Frau und trug sie auf den Armen zu Spice hin. Dort half er ihr auf den Ring zu klettern, bis sie zwischen Spices weit gespreizten Armen zu stehen kam und sein herabhängender Kopf in der Höhe ihrer Oberschenkel war. Herkules stellte sich hinter sie und hielt sie fest. „Deine Freundin wird dich jetzt stimulieren, Mikie.“ Seine Hand drückte ihren Kopf nach vorn, Richtung Spices Genitalien.