Erotische Romane von Frauen für Frauen...

 

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Sklavin für 3 Tage

Lena Morell

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Zeitgenössisch

Themen: Soft-BDSM, Fesselspiele, Dominanz/Unterwerfung, Novelle

 

eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

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Inhaltsangabe:

 

Als der Unternehmer Thomas abends noch einmal in sein Büro zurückkommt, traut er seinen Augen kaum: Seine aufregende - aber unterkühlte - Sekretärin hat seinen Safe geknackt und will diesen soeben ausräumen! Thomas, der Melissa schon seit einer Weile begehrt, droht ihr mit der Polizei, wenn sie nicht einwilligt, für drei Tage seine gehorsame Sklavin zu sein und alle Strafen entgegen zu nehmen, die er über sie verhängt ...

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Über die Autorin:

 

Lena Morell arbeitet für eine internationale Firma, reist gerne und schreibt schon seit Jahren Kurzgeschichten. Außerdem hat sie bereits etliche Romane unter anderem Namen veröffentlicht. Für Lena Morell ist die Handlung zwar nicht Nebensache, aber die erotischen Szenen stehen für sie eindeutig im Mittelpunkt der Geschichte und nicht umgekehrt. "Vor allem soll es bei meinen Storys um Sex gehen." Sie spricht in ihren Geschichten eine deutliche Sprache, wobei sie zu BDSM tendiert, nichts gegen ein bisschen Obszönität hat, jedoch darauf achtet, nicht ins Vulgäre abzurutschen.

 

Besuchen Sie auch die Website von Lena Morell: www.lenamorell.com

 

Ebenfalls von Lena Morell Plaisir d'Amour Verlag erschienen:

In der Gewalt des Jadedrachen

Die falsche Domina

Die Treulose

Spice in Space

Sam Bullock. Der Club Erotika

Unterworfen

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Leseprobe:

 

Die Safetür öffnete sich lautlos. Melissa kniete so knapp davor, dass sie ein wenig zur Seite rutschen musste, um ihn ganz öffnen zu können. Sie blickte hinein. Im oberen Fach lag ein Kuvert. Sie wusste, dass Geld und Wertpapiere drinnen waren. Sie nahm es heraus, legte es neben sich auf den Boden und griff abermals hinein. Ein dicker Umschlag. Sie öffnete ihn, blätterte durch. Da fand sich ja so einiges... Möglicherweise nicht alles, was sie suchte, aber...

„Guten Abend, Melissa.“

Melissa schrie vor Schreck auf, ließ den Umschlag fallen, ruderte mit den Armen herum und plumpste ihrem Chef vor die Füße. Für Sekunden waren ihre Füße höher als ihr Kopf, der Rock schob sich hoch und gab den Blick auf den Ansatz ihrer Strümpfe und die weißen Strapse frei.

Es wäre gelogen zu behaupten, Thomas hätte die Situation nicht genossen. Er hatte sie schon geraume Zeit beobachtet. Fast fünf Minuten, in denen ihm bewusst geworden war, welche Gelegenheit ihm da in die Hand gespielt wurde. Die eisige Lady, der kaum ein Lächeln auskam. Die immer mit ihrem großen Hintern vor ihm herumwackelte und so kühl tat. Er hatte sie auf frischer Tag ertappt, wie man so schön sagte. Vor dem geöffneten Safe, mit seinen letzten Wertpapieren in der Hand. Ziemlich mies, ihm die noch stehlen zu wollen, wo er ohnehin so schlecht bei Kasse war.

Er beobachtete mit einer Mischung aus Zufriedenheit und Neugier, wie sie versuchte, wieder auf die Beine zu kommen und gleichzeitig, den Rock wieder runterzuziehen. Sie war erstaunlich geschickt dabei und stand wenige Momente danach schon wieder vor ihm - etwas zerzaust vielleicht, mit verrutschter Bluse, aber sie arbeitete heftig daran, ihre Kleidung wieder in die gewohnte Ordnung zu bringen.

Sein Grinsen wurde boshaft. Er hatte sie bei einem Diebstahl erwischt und hatte sie jetzt in der Hand. Er genoss das Gefühl, wie sie ihn beobachtete, unsicher, mit denkbar schlechtem Gewissen.

„Hatten Sie zufällig etwas im Safe verloren?“ Das klang gut. Sarkastisch, überlegen.

Sie zupfte nervös an ihrem Rock. Er ließ seinen Blick über sie gleiten. Von oben bis unten, musterte ungeniert die Wölbung der Brüste unter der grauen Kostümjacke, ihre Taille, die geschwungenen Hüften, die langen Beine. So lange, bis sie zu zappeln begann. Endlich hob er den Blick wieder zu ihrem Gesicht. Sie wurde abwechselnd rot und blass. „Nun?“, fragte er gedehnt, als sie immer noch nichts sagte.

„Ich ... kann Ihnen alles erklären...“

„Woher Sie meinen Safecode kennen?“ Er tat als würde er überlegen. „Hm, ich kann mich nicht erinnern, dass ich Ihnen den je gegeben hätte.“

„Nun, ich...“

Er unterbrach sie. „Tja, meine liebe Melissa, ich fürchte, da wird mir jetzt nicht anderes übrig bleiben. Tut mir wirklich Leid.“.

„Was haben Sie vor?“ Ihre Stimme klang gepresst.

„Die Polizei anrufen. Was dachten Sie denn?“ Er schlenderte lässig zum Telefon und nahm den Hörer ab. Alles ganz langsam, um ihr Zeit zum Überlegen zu geben. Schließlich wollte er ja nicht wirklich die Polizei verständigen, sondern ihr nur Angst machen, Druck auf sie ausüben.

Ihre Hand legte sich über den Hörer und drückte ihn hinunter. „Darüber kann man doch reden, oder?“

„Reden?“ Er legte den Hörer auf und lehnte sich mit verschränkten Armen an den Tisch. Wie verwirrt sie aussah. Verlegen. Schuldbewusst. Nun, reden konnte man schon. Aber auch handeln. Und er wusste schon wie. „Also? Fang an zu reden.“ Seine neue Machtposition gefiel ihm. Er war jetzt mehr als ein Chef, der von seiner Sekretärin kühl behandelt wurde. Er war ein Bestohlener, der mit ihr umspringen konnte, wie er wollte.

Sie zögerte. „Es ist nicht das, was Sie denken.“

Er lachte amüsiert und gut gelaunt. Endlich hatte er sie! Endlich! Er hätte sie natürlich gleich jetzt und hier nehmen können. Am Schreibtisch. Oder nach vorne gebogen, mit dem Rock weit über die Hüften geschoben. Genauso, wie ihm das seit Wochen vorgeschwebt war, jedes Mal, wenn sie sich gebückt und ihm diesen hübschen Hintern vor die Nase gehalten hatte. Aber nein. Nein, nicht hier. Er wollte sie anders haben. Richtig und gründlich.

„Ich habe dich dabei gefunden, wie du meinen Safe aufgebrochen und die Wertpapiere rausgenommen hast. Was glaubst du wohl, was ich jetzt denke?“ Was dachte er eigentlich wirklich? Dass sie ihn hatte bestehlen wollen, das war klar. Aber warum? Brauchte sie Geld? War sie eine notorische Diebin?

„So war das nicht!“

„Und? Wie war es dann? Jetzt bin ich gespannt. Los, red schon!“ Er durfte nicht grinsen, sondern musste einen harschen Ton anschlagen, sonst nahm sie ihn nicht ernst.

Sie knetete ihre Finger und stieg unruhig von einem Bein aufs andere. Verflixt hübsche Beine. Er konnte es kaum erwarten, sie von ganz oben bis ganz unten zu sehen. Ob sie sich zwischen den Beinen rasierte? Bei einer Frau, die jeden Tag Strapse trug, war das nicht auszuschließen.

„Ich...“

Er winkte kalt lächelnd ab. „Ich habe keine Lust, mir deine Ausreden anzuhören. Du hast ja noch nicht mal eine.“ Er stieß sich vom Schreibtisch ab. Er musste jetzt energisch vorgehen, rücksichtslos, sonst hatte sie schnell wieder Oberhand. „Im Grunde habe ich kein Interesse daran, dich der Polizei auszuliefern und diese Typen hier zu haben, wo sie nur herumschnüffeln. Aber umgekehrt kann ich auch nicht zulassen, dass du ungestraft davon kommst...“ Er tat, als würde er nachdenken und rieb sich mit der Hand übers Kinn. „Es gäbe da natürlich eine Möglichkeit, dich laufen zu lassen...“

Sie hob auf diese arrogante Art die Augenbrauen. „Sie würden mich laufen lassen? Wie großzügig! Und seit wann ist es Firmenpolitik, dass wir uns duzen?“

„Dein freches Mundwerk wird dir schon vergehen, wenn du erst von der Polizei abgeführt wirst“, sagte er barsch. „Es wird Zeit, dass Dir jemand Manieren beibringt. Ich habe mir sagen lassen, dass es Leute im Gefängnis gibt, die auf so was wie dich spezialisiert sind.“

Sie wirkte plötzlich eingeschüchtert. „Aber Sie sagten doch gerade...“

„Ich sagte, dass ich dich nicht ungestraft davon kommen lassen werde.“ Sein Lächeln war jetzt hart, unbarmherzig und - wie er hoffte - grausam. Er stieß sich vom Schreibtisch ab und ging langsam um sie herum, sie dabei nicht aus den Augen lassend. Er bemerkte mit Genugtuung, dass sie die Schulten zusammenzog als würde sie frieren. Er blieb hinter ihr stehen. „Allerdings wäre ich unter Umständen bereit, deine Erziehung und Bestrafung selbst in die Hand zu nehmen.“

Sie fuhr herum und starrte ihn mit offenem Mund an. „Sie sind verrückt!“

Er zuckte lässig mit den Schultern. „Wie du meinst. Es ist deine Entscheidung. Du kannst es dir aussuchen: Entweder Anzeige oder drei Tage als meine.... nun ja, nennen wir es Sklavin.“ In diesen drei Tagen würde es ihm wohl nicht schwer fallen herauszufinden, weshalb sie ihn bestehlen wollte.

Ihr verschlug es sichtbar die Sprache.

„Du hast Zeit, es dir bis morgen Abend zu überlegen. Vierundzwanzig Stunden. Dann rufe ich die Polizei.“

„Das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein!“ Jetzt klang sie entsetzt. „Das ist ja lächerlich!“

„So?“ Er hob mokant die Augenbrauen. Wenn er nicht so versessen auf sie gewesen wäre, hätte sie ihm jetzt vermutlich sogar Leid getan. „Da habe ich schon besser gelacht.“ Er ging zum Safe, warf die Umschläge hinein und schloss die Tür. „Aber wie du willst.“ Er tat, als würde er wieder nach dem Telefon greifen.

„Warten Sie!“ Sie wurde richtig nervös. „Ich werde es mir überlegen.“

„Zu spät. Es war ein Entgegenkommen von mir, weil ich dir das Gefängnis ersparen wollte. Aber wenn du meine Freundlichkeit nicht zu schätzen weißt, meine schöne Safeknackerin...“ Seine Hand umfasste den Hörer.

„Ich habe ihn nicht geknackt!“

„Du hast ihn unbefugt geöffnet. Du hattest den Code nicht, sondern hast ihn erst stehlen müssen. Also hast du ihn geknackt, auch ohne Brecheisen oder Dynamit.“ Er schaffte es tatsächlich, seiner Stimme einen eiskalten Tonfall zu geben und seinem Gesichtsausdruck unbeugsame Härte. „Und du wirst nicht ohne Strafe davon kommen.“ Er hob den Hörer, sein Finger schwebte über der Tastatur.

„Ich tue es!“

Er lächelte spöttisch, obwohl er innerlich vor Freude zersprang. Er hatte sie soweit! Sie tat es! Und es war so einfach gewesen. Das Mädchen musste tatsächlich ziemliche Angst vor der Polizei haben. Armes Ding. Wer weiß, was sie schon alles ausgefressen hatte. Er stieß sich vom Schreibtisch ab, streckte sich und zog sich die elegante Anzugjacke zurecht.

„Ich warte in genau vierundzwanzig Stunden hier vor der Firma im Wagen auf dich. Sei pünktlich. Wenn du um diese Zeit nicht hier bist, ist unser Deal geplatzt.“