Erotische Romane von Frauen für Frauen...

 

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Verführung der Unschuld

Lilly Grünberg

 

Preis eBook: € 5,00

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Zeitgenössisch

Themen: Soft-BDSM, Dominanz & Unterwerfung, Ménage à trois

 

- eBook zum Sofort-Download per T-Pay:

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Hinweis: Bei dem "Taschenbuch" handelt es sich um eine Klappenbroschur-Ausgabe, d.h. eine hochwertige Softcover-Ausgabe mit einem doppelten Umschlag.

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Inhaltsangabe:

 

Ängstlich und doch neugierig tritt Giulia ihre neue Stellung als Hausmädchen bei den reichen und attraktiven Zwillingsbrüdern Lorenzo und Federico Moreno an - aufgrund Giulias Aufsässigkeit und Tölpelhaftigkeit sehr zur Erleichterung ihrer Familie. Es dauert nicht lange, und das hübsche neue Hausmädchen sticht den gelangweilten Brüdern ins Auge; auch Giulias wachsendes Interesse an dem erotischen Interieur der Räumlichkeiten bleibt ihnen nicht verborgen. Die dominanten Brüder beschließen, Giulia in die Geheimnisse der Lust - und der Unterwerfung - einzuführen ...

 

Ein romantischer Soft-SM-Roman 

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Über die Autorin:

 

Lilly Grünberg ist das Pseudonym einer in anderen Genres veröffentlichten deutschen Autorin, die mit "Verführung der Unschuld" ihren ersten romantischen Soft-SM-Roman vorlegt.

 

Besuchen Sie auch die Website von Lilly Grünberg: www.sira-lilly.de

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Leseprobe:

 

Ein schmaler Streifen Licht fiel durch die offen stehende Tür des Arbeitszimmers in den Flur, der aufgrund der indirekten Beleuchtung im Halbdunkeln lag. Giulia holte tief Luft, ehe sie sich hineinwagte, dann machte sie schnell und schloss die Tür hinter sich.

Wie beim letzten Mal saßen die Brüder an ihren Schreibtischen, aber ihre Gesichter waren kaum zu erkennen, da die einzige Lichtquelle, die Halogenschreibtischlampe an Federicos Tisch, genau auf ihr Gesicht gerichtet war. Sie blinzelte dagegen an. Die drei Teile der Figurengruppe lagen auf Federicos Tischplatte.

Ehe einer der beiden etwas sagen konnte, platzte Giulia grußlos heraus: »Ich war das nicht! Ich weiß nicht, wie die Figuren kaputt gegangen sind – aber ich war es nicht, Signor Federico! Vielleicht war der Badewannenrand noch ein bisschen feucht und sie sind heruntergerutscht.« Sie blickte in seine Richtung, dann zu Lorenzo, dann wieder zu Federico, aber beide erwiderten nichts. Die Stille war bedrückend. »Bitte …« Die restlichen Worte ihrer Verteidigung blieben Giulia sprichwörtlich im Hals stecken, als Federico die Lampe soweit senkte, dass sie nicht mehr davon geblendet wurde, und sie sich stattdessen nun seinem finsteren Blick gegenübergestellt sah.

»Weißt du, wenn du geständig gewesen wärst, hätten wir über die Höhe deiner Bestrafung reden können. Es ist dir ja wohl klar, dass diese Figuren einzigartig sind und auch einen gewissen materiellen Wert haben, den du mit deinem Verdienst kaum ersetzen kannst. Aber mit einer Lügnerin will ich nichts zu tun haben. Am besten, du packst deine Sachen und gehst noch heute.« Federico zwang sich zu einem fast ausdruckslosen Gesicht, obwohl er vollkommen angespannt wartete, wie Giulia reagieren würde. Er hatte verschiedene Strategien geplant, um auf jeden Fall zu seinem Ziel zu kommen.

Sekundenlang starrte sie ihn ungläubig an. Das durfte, nein, das konnte nicht wahr sein! Sie war unschuldig! Wieso glaubte ihr denn keiner?

»Bitte, Signor Federico, Signor Lorenzo, ich bin wirklich unschuldig! Bitte glauben Sie mir doch! Bitte – Sie dürfen mich nicht entlassen! Was soll ich denn dann machen? Wo soll ich denn hingehen?«

»Das hättest du dir vorher überlegen müssen!«, mischte sich nun Lorenzo ein. Seine Stimme klang ein wenig milder als die seines Bruders. »Wir können niemanden in unserem Haushalt dulden, der sich ungeschickt anstellt und dann noch nicht einmal bereit ist, seinen Fehler zuzugeben! Vielleicht denkst du noch mal darüber nach, ob du uns nicht doch etwas zu beichten hast?«

Vor Giulias Augen verschwamm alles. Die beiden Männer, die Möbel, der Raum – alles wurde eins. Sie kämpfte verzweifelt gegen ihre Tränen und eine Ohnmacht an, die sich surrend in ihren Ohren androhte. Die Signori waren doch immer so freundlich zu ihr gewesen, hatten jeden Morgen ein nettes Wort an sie gerichtet – und nun starrten die beiden sie mit einheitlich strenger Miene an, und ihr wurde klar, dass jegliches Leugnen zwecklos war. Sie würde wohl noch heute Abend ihren Job verlieren – es sei denn …

Schweren Herzens senkte Giulia den Kopf und sagte: »Also gut, ich gebe es zu. Es – es tut mir leid! Ich habe es nicht absichtlich getan. Manchmal – bin ich einfach ein wenig ungeschickt! Bitte schicken Sie mich nicht weg! Sagen Sie mir, was ich tun soll. Ich werde Überstunden machen oder einen Monat lang umsonst arbeiten, oder was immer Sie wünschen!«

Über Federicos Gesicht huschte ein flüchtiges zufriedenes Grinsen, als er Lorenzo zunickte. »Hm, deine Einsicht kommt ein bisschen spät, Giulia, findest du nicht?«

»Aber immerhin überhaupt noch, also sei ein bisschen gnädig, Bruder, und gib ihr noch eine Chance!«, wandte Lorenzo ein.

Nervös wechselte Giulia von einem Bein auf das andere und rieb ihre kalten Hände aneinander ohne es zu merken.

»Hm, ich weiß nicht, ob ich dir wirklich noch eine Chance geben soll – lass uns zusammen überlegen, wie deine Wiedergutmachung aussehen könnte. So viele Überstunden kannst du gar nicht leisten, und dein Lohn reicht auch nicht aus, um den Schaden wiedergutzumachen. Die Figuren sind nahezu unersetzlich. Ich denke daher, eine Bestrafung wäre die richtige Form der Genugtuung, und diese müsste wirklich weh tun, findest du nicht auch?«

Giulia nickte mechanisch. Ihr war übel vor Angst, dass man sie doch noch rauswerfen könnte. Sie würde deshalb jede erdenkliche Strafe annehmen, Hauptsache, sie durfte bleiben.

»Nun …« Federico ließ sich viel Zeit. Er kostete die Sekunden aus und weidete sich in sadistischer Genugtuung an Giulias verängstigtem, scheuem Blick. »Beim letzten Mal gab es ein paar auf die Finger, nicht wahr? Aber wenn ich dir heute eine dem Schaden angemessene Anzahl von Hieben auf deine zarten Hände gebe, bist du morgen vermutlich nicht in der Lage zu arbeiten und vor allem abends zu servieren, und das wäre wirklich schade. Denn wie du vielleicht bereits weißt, werden meine Eltern und einige Verwandte zum Abenddiner erwartet. Tja – ich bin wirklich ratlos, was ich mit dir machen soll.«

Er setzte eine kummervolle Miene auf und schaute Lorenzo an. Dieser zuckte, ebenso den Unwissenden spielend, mit den Schultern und erwiderte zögernd, aber wie zuvor zwischen ihnen abgesprochen: »Nun, vielleicht könntest du ja ersatzweise Giulias Po züchtigen. Das würde ihre Arbeit nicht beeinträchtigen, sie aber vermutlich morgen auch noch daran erinnern, wie unartig sie war.«

Giulia fühlte, wie ihr abwechselnd kalt und heiß wurde.

»Nun, Giulia, was hältst du davon. Soll ich deinen armen Popo züchtigen?«

Federico war sich der perfiden Methode seines Planes durchaus bewusst. Er hätte auch subtiler, raffinierter vorgehen können. Aber nach mehreren Diskussionen mit Lorenzo waren sie sich einig geworden, dass Giulia, erleichtert und dankbar, einem sinnlicheren Spiel nicht abgeneigt sein würde, wenn sie zunächst bereit war, unangenehmen Befehlen zu gehorchen und eine Züchtigung zu akzeptieren. Außerdem bestand dann von Anfang an Klarheit darüber, wer hier das Sagen hatte. Dass ihr dieses Spiel letztlich ebenso gefallen würde, davon gingen sie in ihrer Überheblichkeit einfach aus.

Giulia schluckte mehrmals, und ihre Lippen zitterten, ehe sie schweren Herzens bat: »Ja, bitte – bitte, züchtigen Sie mich, Signor Federico, wenn ich damit meinen Fehler büßen kann, aber bitte, werfen Sie mich nicht raus!«

»Also gut. Du siehst, mein Bruder setzt sich für dich ein und hatte einen guten Vorschlag, Mädchen. Du solltest ihm dafür dankbar sein und ihm die Hand küssen!«

Giulia schauderte und schwankte. Vor ihren Füßen schien sich der Boden zu öffnen. Wenn nicht die Angst vor einer ungewissen Zukunft noch größer gewesen wäre, als die Aussicht auf Strafe, wäre sie aus dem Zimmer gestürmt und freiwillig gegangen. Musste das sein? Warum wurde sie von den beiden gedemütigt? Wie konnte jemand, der so attraktiv war und so unwiderstehlich lächeln konnte, gleichzeitig so gemein sein?

Widerstrebend befolgte sie, was Federico ihr geraten hatte. Sie beugte sich über Lorenzos Hand, die er ihr entgegenstreckte, und presste einen Kuss darauf. Aber als sie sich wieder zurückziehen wollte, ergriff er mit beiden Händen ihre Handgelenke und hielt sie fest. Er sah ihr direkt in die Augen. »Und jetzt bitte meinen Bruder noch einmal, dich zu züchtigen, und wenn es vorbei ist, wirst du dich bei ihm dafür bedanken!«

Giulia unterdrückte ein entsetztes Ächzen. Sie sprach sehr leise, trotzdem verzichtete Federico darauf, sie den Satz wiederholen zu lassen, um sie nicht zu überfordern: »Bitte – züchtigen Sie mich jetzt, Signor Federico, damit ich für meinen Fehler büße!« Es fiel ihr schwer, dieses Wort züchtigen auszusprechen. Es hatte so etwas Martialisches, zugleich Altertümliches an sich, aber auch Aufregendes, da sie nicht genau wusste, was sie erwartete.

Lorenzo presste ihre Hände auf seine Oberschenkel herunter und forderte: »Beug dich nach unten und leg deinen Kopf auf meine Beine! Streck deinen Po heraus!«

Zitternd gehorchte sie und senkte den Kopf auf seine Schenkel. Seine Hose verströmte einen zarten Geruch nach Waschmittel, und sie fühlte die Wärme, die sein Körper abstrahlte. Ihre Nase versank zwischen seinen Schenkeln und bekam gerade noch genügend Luft zum Atmen. Die intime Nähe seines Unterleibs verunsicherte sie noch mehr.

Als Federico ihr mit einer Hand über den Rücken und den Po strich, lief ihr ein kalt-heißer Schauer von oben bis unten über den Körper. »Du hast einen hübschen kleinen Hintern, Giulia. Wie geschaffen für eine ordentliche Züchtigung!«

Ohne weitere Worte holte er mit seiner Hand aus und erteilte ihr Schlag um Schlag kreuz und quer auf ihren Po, doch der feste Jeansstoff linderte die Wirkung, und über ihre Lippen kam kein einziger Laut der Klage. Stirnrunzelnd stellte er nach kurzer Zeit fest, dass er wohl oder übel seine Strategie ändern musste, wenn es eine wahre Züchtigung sein sollte.

Giulia war zum Heulen, aber nicht vor Schmerz, sondern vor Scham. Der eine der Brüder hielt sie fest, ihr Gesicht nahe an seinem Geschlecht, und der andere züchtigte sie – wenn nun jemand im Haus davon etwas mitbekäme? Oh Gott, ist das alles peinlich! Sie biss die Zähne zusammen, um ja keinen Ton von sich zu geben. Wenn ihr jemand vorweg erzählt hätte, wie es bei den Morenos zuging – sie hätte ihre Stelle erst gar nicht angetreten. Nein, sie hätte es vermutlich gar nicht geglaubt, sondern für einen üblen Scherz gehalten, mit dem man sie erschrecken wollte!

Plötzlich hielt Federico inne. »Ich glaube, so geht das nicht. Dieser Jeansstoff lässt ja gar nichts durch. Wir müssen die Sache also anders angehen!«

Entschlossen legte er seine Hände um Giulias Taille und öffnete ihren pinkfarbenen Gürtel. Sie glaubte, er wolle ihn anstelle seiner Hand als Züchtigungsinstrument verwenden und hielt deshalb still. Als er jedoch auch noch anfing, Hosenknopf und Reißverschluss zu öffnen, und sie seine wahre Absicht erkannte, schrie sie entsetzt auf, versuchte sich wegzudrehen und gegen Lorenzos eisernen Griff zu wehren.

»Nein, nicht, lassen Sie mich los!« Sie schaute mit weit aufgerissenen Augen flehend zu Lorenzo auf. »Bitte!«

»Scht, nicht doch. Was regst du dich denn so auf! Niemand tut dir etwas. Die Züchtigung wird lediglich auf deinem blanken Hintern fortgesetzt, damit sie so ausfällt, wie sie sein sollte!«, versuchte dieser sie zu beruhigen. Ihr verschrecktes Gesicht, die Angst, die in ihren Augen stand, rührte ihn mehr, als er angenommen hatte.

Seine Worte wirkten auf Giulia alles andere als beruhigend. Sie keuchte in ihrer Gegenwehr und versuchte erneut, aber erfolglos, ihm ihre Hände zu entziehen. »Bitte – tun Sie mir das nicht an!«, jammerte sie. »Sie machen mir Angst!«

Da spürte sie auf einmal Federicos warmen Atem im Genick. »Pscht, ruhig!«, flüsterte er und drückte ihr mehrere sanfte Küsse aufs Ohr, in die Haare und auf den Hals. »Du musst keine Angst haben. Aber du willst doch sicherlich artig deine Bestrafung annehmen, damit du bleiben darfst, nicht wahr? Und außerdem – wenn du gehorsam bist, könnte ich dir vielleicht künftig auch angenehmere Dinge in Aussicht stellen, zum Beispiel solche …«

Sie nickte stumm und registrierte fassungslos, dass seine Hände nun zärtlich von ihrer Taille aufwärts zu ihren Brüsten wanderten. Sie fuhren aufmerksam den Rundungen nach, umfassten sie und rieben leicht über ihre Brustwarzen. Giulias Kehle entfuhr ein überraschtes Quietschen. Ihr Verstand und ihr Schamgefühl wehrten sich gegen das, was mit ihr geschah, aber ihr Körper gehorchte ihr auf einmal nicht mehr. Während er den Gedanken einer blanken Züchtigung noch abgelehnt hatte, reagierte er auf Federicos begehrende Liebkosungen mit unverhohlener Lüsternheit. Ihre Knospen stellten sich prall dem Finger entgegen, der sie umkreiste und sanft streichelte, wollten mehr, wollten, dass er nicht aufhörte. Ihre Abwehr wurde von Sekunde zu Sekunde schwächer und brach letztlich zusammen. Wimmernd schloss sie die Augen.

»Siehst du, Giulia, so wie du jetzt meine Berührung genießt, wirst du auch deine Bestrafung genießen, denn sie wird dich frei von deiner Schuld machen. Aber dazu ist es notwendig, deinen nackten Po zu züchtigen, damit du die Hiebe auch wirklich als einen Akt der Bestrafung spürst!«

Giulia wusste nicht mehr ein noch aus. Einerseits sträubte sich alles in ihr gegen Federicos unsittliche Berührungen, andererseits reagierte ihr Körper darauf mit einer ungestillten Sehnsucht, dass ihr fast schwindlig wurde. Seine zuckersüße Stimme wirkte obendrein wie ein Betäubungsmittel. Als Federicos Rechte nun ihre Hose öffnete und sie ihr langsam über den Hintern bis zu den Kniekehlen herunterzog, während seine linke Hand weiter ihre Brustwarze streichelte, hielt sie zitternd still. Ihre Lippen bebten vor Aufregung, in ihrem Kopf drehte sich alles, und ihre anfängliche Übelkeit war einer fiebrigen Verwirrung gewichen. Sie drückte ihre Knie steif durch und bemühte sich, ruhig zu atmen.

Federico schob langsam seine Hand unter ihren dünnen weißen Slip aus Kunstfaserspitze, der so knapp war, dass er kaum die Rundungen ihres Pos bedeckte und schob ihn ebenfalls nach unten. Er streichelte sanft über ihre Haut. Er lächelte versonnen und liebkoste mit seiner Fingerspitze das kleine weiße Dreieck, das ihr Bikinihöschen beim Sonnen hinterlassen hatte. Gleich würde es sich röten und seiner Umgebung anpassen, leuchtender und kräftiger werden als ihr übriger Körper!

Giulia wimmerte leise vor sich hin. Eine Gänsehaut überzog ihre Schenkel. Sie fühlte wieder die Angst vor dem Unbekannten. Erschrocken erkannte sie erst jetzt, in welcher prekären Lage sie sich befand: wenn er wollte, könnte er sie missbrauchen, brutal von hinten nehmen, denn sein Bruder würde sie dabei festhalten und ihm ausliefern! Erneut entfloh ihrer Kehle trotz der zusammengepressten Lippen ein ängstliches Wimmern.

Aber dann wurden ihre Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig unterbrochen, denn Federicos Hand begann flach und in schneller Folge ihren Po zu züchtigen. Ihre Beklemmung wich der Konzentration auf den Schmerz, der nach mehreren Hieben einsetzte und für anderweitige Überlegungen keinen Spielraum ließ. Schlag um Schlag erfolgte, immer drei hintereinander auf dieselbe Stelle, die augenblicklich in einem stechenden Inferno entflammt wurde, der ihr Tränen in die Augen trieb – Tränen des Schamgefühls.

Zuerst war es nur ein unterdrücktes Wimmern, dann ein leises kurzes Aufquieken, aber schließlich hielt sie es nicht mehr aus und schrie zum ersten Mal laut und unkontrolliert auf. Wenn Lorenzo ihre Handgelenke nicht einer stählernen Fessel gleich umklammert hätte, hätte sie ihre Hände instinktiv nach hinten genommen, um ihren Po zu schützen, aber es war hoffnungslos. Es gab kein Entkommen. »Auaaaa, nein, bitte nicht mehr, ich halte das nicht aus! Bitte hören Sie auf!« Verzweifelt und von dem rhythmisch immer wieder neu gesetzten Schmerz gepeinigt, tänzelte sie von einem Fuß auf den anderen. Dabei nahm sie mit Schrecken wahr, dass es zwischen ihren Schenkeln feucht wurde, was sie in dieser Situation keinesfalls erwartet hatte. Was war nur mit ihrem Körper los? War er denn völlig verrückt geworden?

Federicos Hand hatte sich inzwischen zu ihren Schenkeln vorgearbeitet und verschonte keinen Millimeter ihrer zarten Haut. Auch ihm war die schimmernde Feuchtigkeit auf den Innenseiten ihrer Schenkel nicht entgangen. Welch eine verführerische Sinnlichkeit diese kleine Lolita ausstrahlte! Einerseits war sie betörend unschuldig, andererseits empfand sie ganz offensichtlich sinnliche Lust. Nur allmählich, fast unmerklich, nahm er die Intensität und das Tempo seiner Schläge zurück. Er hatte fürs Erste genug herausgefunden. Sie war willig, leidensfähig und tapfer genug, um ein aufregendes Spielzeug abzugeben. Ein zynisches Lächeln machte sich auf seinen Lippen breit.

Lorenzo ließ Giulias Handgelenke los und packte sie an den Schultern, um sie zu sich hochzuziehen, bis ihr Gesicht auf gleicher Höhe mit seinem war. Er zog sie in seine Arme und schlang seine Schenkel um ihre zappelnden Beine. Während sie nun hilflos in seiner Umklammerung hing und die letzten Klapse von Federicos Züchtigung hinnehmen musste, wurde ihre Klage von Lorenzos Mund mit einem langen leidenschaftlichen Kuss erstickt. Er nutzte ihren nächsten Aufschrei aus, um seine Zunge in ihren Mund zu schieben, sich durchaus der Gefahr bewusst, die von ihren Zähnen ausging. Aber Giulia war weit davon entfernt, ihren Mund zu schließen. Sie hatte ihren Gedanken, die Zähne fest zusammenzubeißen, um den Schmerz auszuhalten, unbewusst aufgegeben, von der peinlichen Situation um ihre Selbstkontrolle gebracht.

Der Überfall von Lorenzos Lippen und der frische Pfefferminzgeschmack, der von seiner Zunge ausging, verwirrten sie vollkommen. Ihr Körper bebte unter den widersprüchlichen Empfindungen, unter der Lust, die von diesem Kuss ausging, und unter der brennenden Haut ihrer Kehrseite. Sie hatte keine Kraft mehr, sich emotional zu wehren. Das Blut stieg ihr in den Kopf, und ihr Puls jagte durch ihre Adern. Sie versank in einer Woge aus Schmerz, gepaart mit Lust und Leidenschaft. Ihre Gegenwehr erlahmte mehr und mehr, und sie gab sich völlig diesem köstlichen Mund hin, diesen weichen Lippen und dem Gefühl der starken Arme, die sie schützend, aber auch unnachgiebig festhielten.

Lorenzo genoss diesen Augenblick. Giulia war leicht wie eine Feder, und sie strömte einen zarten natürlichen Duft aus, keinen nach schwerem Parfum, wie es seiner Nase oftmals unerträglich war. Ihr Körper war nachgiebig und lag weich, fast erschlafft in seinen Armen. Sie tat ihm beinahe leid, und er hoffte, Federico würde bald zu einem Ende kommen und sie nicht zu lange leiden lassen.

Von einer Sekunde zur anderen war alles vorbei. Nach Luft ringend und vollkommen erschöpft hing Giulia in Lorenzos Arm. Ihr Po und ihre Schenkel waren ein einziges loderndes Flammenmeer. Sie fühlte sich ausgelaugt wie nach einem lang andauernden Fieber und fand kaum wieder zu sich.

Lorenzo streichelte ihr zärtlich über Kopf und Rücken und murmelte dabei leise: »Es ist vorbei. Du hast es überstanden. Braves Mädchen!« Er schaute auf ihren Schoß und ihre Schenkel, von denen ein betörender zarter Duft der Erregung ausging. Nur mit Mühe konnte er sich beherrschen, dieser Aufforderung standzuhalten. Aber sie hatten alles gemeinsam besprochen – Federico und er – sie lediglich zu züchtigen, um sie in die Enge zu treiben, und er hielt sich an diesen Plan.

Er half Giulia auf die Füße und stützte sie, während Federico ihr Slip und Hose hochzog und den Reißverschluss zumachte. Ihre verwirrte Miene war entzückend. Keiner von beiden erwartete diesmal, dass sie sich bedankte.

Würden seine letzten Worte, ehe er sie fortschickte, überhaupt ihren Geist erreichen? Federico setzte sich auf seinen Stuhl, nahm ihre Hände und zog sie zwischen seine gespreizten Beine. Die intime Nähe verunsicherte Giulia aufs Neue. Dazu kam der Ausdruck in seinem Gesicht – er war jetzt freundlich, wohlwollend, aufmunternd. Eine weitere Züchtigung hatte er also nicht vor. Folgten jetzt noch irgendwelche Ermahnungen? Die gesamte Situation war schrecklich unangenehm und für ihren Verstand nicht einzuordnen. Sie bemühte sich, seinem Blick standzuhalten und aufmerksam zuzuhören, was ihr angesichts der ablenkenden warmen Feuchte, die sich in ihrem Slip bemerkbar machte, nicht leicht fiel.

»Weißt du, es gäbe andere Möglichkeiten für dich, Dankbarkeit oder Reue zu zeigen, die auch durchaus angenehmer für dich ausfallen könnten. Wir haben dir diesbezüglich einen kleinen Vorgeschmack gegeben.«

Giulia verstand kein Wort. Es war ihr plötzlich unangenehm, dass er ihre Hände festhielt und sie somit am Gehen hinderte. Sie fühlte, wie ihr der Schweiß ausbrach.

»Was bist du bereit zu tun, damit du deine Stelle auf jeden Fall behalten darfst, auch wenn mal etwas schiefgeht?«

In seiner Stimme lag ein undefinierbarer Unterton. Hätte Giulia mehr sexuelle Erfahrungen besessen, hätte sie verstanden, was er meinte, ein sexuelles Begehren herausgehört und gewusst, dass sie im Begriff war, in eine Falle zu tappen. So aber antwortete sie verunsichert: »Ich – ich würde, glaube ich, alles dafür tun, Signor Federico!«

»Alles?«, wiederholte er leicht gedehnt.

Sie nickte und schaffte ein zaghaftes Lächeln.

Er ließ sie los. »Gut. Alles. Vergiss es nicht. Ich werde darauf zurückkommen. Bald. Du kannst jetzt gehen.« Er reichte ihr ihren Gürtel.

Giulia schaute von einem zum anderen. Sie versuchte noch etwas zu sagen, aber außer einem undefinierbaren, in ihrer Kehle hängengebliebenen Ton, einem Ächzen gleichend, kam nichts über ihre Lippen. Ihr Blick begegnete ein letztes Mal Federicos, ehe sie sich umdrehte, und er lächelte sie zufrieden an.