Erotische Romane von Frauen für Frauen ...

 

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Michelles Verführung

Emilia Jones

 

Preis eBook: € 2,50

Format: Adobe Reader PDF

Erotikfaktor: 

Genre(s): Zeitgenössisch, Vampire

Themen: Vanilla, Dominanz & Unterwerfung, Novellen

 

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Inhaltsangabe:

 

Quälende Einsamkeit ist Michelles einziger Begleiter. Gelegentlich verdient sie sich im Vampir-Nachtclub „Club Noir“ mit ihrem Menschenblut etwas Geld - auf sexuelle Kontakte mit den Vampiren will sie sich jedoch nicht einlassen. Ihr abweisendes Verhalten verleitet einige Vampire zu einer Wette. Einer von ihnen – Raoul – soll Michelle umgarnen, ihr Vertrauen gewinnen und ihre Lust erwecken.

Gesagt, gewettet! Raoul verfolgt sein Ziel mit sämtlichen Facetten der Verführungskunst. Er lässt ihr keine Ruhe, bis sie ihm schließlich nachgibt …

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Über die Autorin:

 

Emilia Jones ist das Pseudonym der Autorin Ulrike Stegemann. Die Autorin, Jahrgang 1978, ist bis heute wohnhaft in der niedersächsischen Kleinstadt Gronau (Leine). Sie ist gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Seit September 2000 ist sie in der technischen Abteilung einer Zeitung tätig.

Bisher veröffentlichte sie ihre Kurzgeschichten in diversen Anthologien, Zeitschriften, der lokalen Zeitung sowie als eBooks. 2004/2005 erschienen in Zusammenarbeit mit Kerstin Dirks zwei Heftromane in der Sirius-Reihe des Mohlberg Verlages.

Seit März 2004 ist sie außerdem Herausgeberin des kleinen phantastischen Literaturheftchens "Elfenschrift“ (www.elfenschrift.de).

 

Besuchen Sie auch die Websites von Emila Jones: www.world-phantastika.de und www.emilia-jones.de

 

Ebenfalls von Emilia Jones im Plaisir d'Amour Verlag erschienen:

Club Noir

Blutnächte

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Leseprobe 1:

 

Einen langen Moment verharrte Gérard schweigend und musterte Michelle. Er verfolgte jede noch so winzige Bewegung von ihr mit gierigen Blicken – wie sie kurz mit den Augen zwinkerte oder sich eine widerspenstige Haarsträhne hinter das Ohr strich.

Dann schlich sich plötzlich eine Idee in seine Beobachtungen.

„Ich denke, es wird Zeit.“

„Wofür?“ Längst hatte Henry mit dem Thema „Michelle“ abgeschlossen. Er verstand nicht, was Gérard mit seiner Bemerkung meinte.

„Dass sie sich mit uns Unwichtigen abgibt.“

Etwas Herauforderndes lag in seiner Stimme. Als würde er zu einem Wettbewerb aufrufen. Und genau das war es auch, was ihm in den Sinn kam.

„Einer von uns sollte sich um ihre Gunst bemühen.“

Henry bedachte seinen Freund mit einem zweifelnden Blick.

„Ihre Gunst? Das hört sich an, als wärest du auf der Suche nach einem neuen Schoßhündchen – was hast du wirklich vor?“

„Eine Wette vielleicht?“

„Und der Gewinn? Michelle?“ Spott mischte sich in Henrys Stimme.

Gérard hingegen blieb ernst. „Nein. Freie Wahl an Mädchen wäre wohl ein besserer Anreiz.“

Lässig lehnte er sich mit einem Arm auf die Theke und sah den anderen Vampir wissend an. „Ist es nicht so, dass du schon lange ein Auge auf Marie geworfen hast? Die kleine blonde Spielgefährtin von unserem Raoul? Würde es dir nicht gefallen, wenn sie zur Abwechslung auch mal deine Bedürfnisse befriedigt?“

Es war ein simples, aber dennoch wirksames Argument. Henry begehrte Marie seit ihrer ersten Begegnung. Ihre Schönheit und Anmut brachten ihn an die Abgründe seines Verstandes. Und jede Nacht spürte er die Eifersucht wie ein grausames Monstrum, das in seinem Inneren wütete. Denn Marie schenkte ihre Dienste einem anderen Vampir. Raoul. Und nur Raoul.

Trotz aller animalischer Instinkte gab es einen Ehrenkodex unter den Vampiren. Niemand würde einem anderen „sein Mädchen“ wegnehmen.

Der Gedanke – dass es mit einer obskuren Wette zu ändern wäre – gefiel Henry.

„Raoul sollte es tun!“ Er fixierte den anderen Vampir mit einem stechenden Blick.

„Ich sollte was tun?“ Raoul hob eine Augenbraue, war jedoch nur halb bei der Sache. Seine Aufmerksamkeit galt vielmehr der spärlich bekleideten Marie, die sich ihm mit einem äußerst erotischen Tanz darbot.

„Michelle“, sagte Henry und deutete mit einem Kopfnicken in Richtung der Rothaarigen. Sie saß noch immer in der dunklen Nische und glaubte sich unbeobachtet.

„Michelle“, wiederholte Raoul gelangweilt. Er kannte sie vom Sehen, aber er interessierte sich nicht für sie. Zierliche Blondinen wie Marie weckten seine Aufmerksamkeit. Erregten ihn. Michelle hingegen gehörte nicht zu den Frauen, die ihn reizten.

„Was ist mit ihr?“

„Denkst du, du könntest sie verführen? Sie dazu bringen, dass sie sich dir freiwillig hingibt?“

„Kinderspiel!“

„Tatsächlich? Beweise es!“ Henry lehnte sich vor. Er starrte Raoul herausfordernd an. Seine Mundwinkel zuckten nervös. Das Verlangen nach Marie regte sich in ihm und die Hoffnung, sie bald berühren zu können. Zu spüren. Raoul musste sich nur auf diese Wette einlassen.

„Warum?“

„Also kannst du es nicht!“

„Natürlich!“ Raoul zog ärgerlich die Augenbrauen zusammen. Was bildete sich dieser Henry eigentlich ein? Keine Frau würde seinem Charme widerstehen können!

„Wunderbar“, mischte sich nun Gérard ein. „Dann gehst du auf die Wette ein!“

Es war eine Feststellung, und Raoul machte keine Anstalten, sich dagegen zu wehren. Selbst, als Henry den Punkt mit der „freien Wahl an Mädchen“ erwähnte, blieb der Vampir gelassen. Er zögerte nicht, sich seiner Aufgabe zu stellen. Michelle verführen – nichts leichter als das!

 

 

 

Leseprobe 2:

 

Michelles Herz klopfte zum Zerspringen. Rafael bemerkte die Spannung zwischen ihr und dem Fremden. Und als die Bar sich allmählich leerte, konnte er es kaum abwarten, sie nach Hause zu schicken. Sie dem Gutdünken des Vampirs zu überlassen.

Raoul legte eine Hand um ihre Taille und schob sie hinaus. Michelle warf einen letzten hilflosen Blick in die Bar zurück. Doch Rafael bemerkte es gar nicht. Er glaubte, sie müsse an der Seite eines solchen Mannes sehr glücklich sein.

Warum war sie nur mit einem Mal so unfähig, sich gegen ihn zu wehren? Tatsächlich fühlte sie sich sogar zu ihm hingezogen. Seit er sie auf diese Weise angesehen hatte, und sein Blick ihr ein Versprechen von Wärme und Geborgenheit vermittelte. Sie erkannte sich selbst nicht wieder. Ohne Umschweife und große Worte ließ sie sich von Raoul zu ihrer Wohnung begleiten. Er löste sich auch dort nicht von ihr, sondern folgte ihr hinein, bis sie sich im dunklen Eingangsflur schweigend gegenüberstanden.

Das Knistern zwischen ihnen war beinahe hörbar. Michelle konnte es nicht länger aushalten. Sie begriff nicht, was da eigentlich in ihr vorging.

„Was ist das für ein geheimnisvoller Zauber?“

„Das fragst du mich?“ Er streichelte lächelnd über ihre hohen Wangenknochen. Sie besaß so ein ausdrucksstarkes Gesicht. „Du bist es doch, die mich verzaubert hat.“

Michelle wollte es nicht zulassen. Dennoch geschah es. Raouls Lippen näherten sich den ihren. Er erstickte ihren aufkeimenden Protest in einem innigen Kuss. Seine Leidenschaft füllte sie vollkommen aus.

Michelle fühlte sich nicht länger bedroht. Vielmehr keimte da eine verräterische Glut in ihr auf, die langsam aber sicher an die Oberfläche trat. Sie drohte in ein regelrechtes Inferno auszubrechen. Eine flammende Begierde, die alles verzehrte. Ihr Körper sehnte sich nach seiner Berührung und würde auf der Stelle sein Leben aushauchen, wenn sie Raouls Hände nicht endlich auf ihrer nackten Haut spüren konnte.

„Raoul ...“

Michelle warf den Kopf in den Nacken. Sie schüttelte ihre Haare zurück, sodass ihr Hals frei und verlockend vor ihm lag.

„Ich habe heute keinen Hunger“, hauchte er mit einer unglaublich weichen Stimme ganz dicht an ihrem Dekolleté.

Augenblicklich fuhren ihre Finger über seine Schultern, den Nacken hinauf und verfingen sich in dem dichten schwarzen Haar.

„Aber ich.“

Sie konnte selbst kaum glauben, was sie da sagte. Ein wildes Verlangen überwältigte sie schlichtweg. Dieser Mann sollte sie berühren! Sofort – ohne zu zögern! Er sollte sie an sich pressen, ihren Körper mit heißen Küssen bedecken und seine Fingerspitzen erkundungsfreudig unter ihre Kleidung gleiten lassen. Sie wollte das köstliche Kribbeln in sich spüren. Das lustvolle Pulsieren und den aufbrausenden Strom der vollkommenen Ekstase.

Raoul huschte ein Lächeln über die finsteren Züge, als er sich seiner Überlegenheit bewusst wurde. Schließlich hatte er es geschafft, sie so weit zu bringen, dass sie ihn bis zur Unerträglichkeit begehrte. Warum sollte er sich nicht dem Vergnügen hingeben? Sich selbst auch ein wenig Spaß gönnen?

„Worauf wartest du noch?“ Voller Ungeduld klammerte Michelle sich an ihn. Ihr rechtes Bein schob sich über seinen Po. Herausfordernd. Drängend.

„Ist es nicht das, was du die ganze Zeit wolltest?“

Raoul betrachtete ihr Gesicht. Er konnte sich gar nicht daran sattsehen. Diese Frau übte eine merkwürdige Faszination auf ihn aus. Ja, schoss es ihm durch den Kopf, er würde in dieser Nacht ganz sicher seinen Spaß haben.

Langsam näherten sich seine Lippen Michelles Hals. Mit der Zungenspitze schickte er einen wohligen Schauder über ihre Haut, während seine Hände den Weg unter ihre Bluse suchten. Von wilder Leidenschaft gepackt, zerrte er im nächsten Augenblick an dem Stoff. Zwei Knöpfe sprangen ab und landeten klirrend am Boden.

Michelle seufzte auf. Immer und immer wieder wisperte sie seinen Namen, bis seine Finger schließlich hinabglitten und mit einem unerwartet heftigen Stoß in sie eindrangen. Aufkeuchend presste Michelle sich mit dem Rücken gegen die Wand. In ihren Ohren begann es zu rauschen. Die Umgebung verschwamm vor ihren Augen.

Raoul hinterließ winzige Bissspuren auf ihren prallen Brüsten. Seine Finger kreisten dabei unaufhörlich über ihre Klitoris, tauchten ein in die erwartungsfrohe Nässe und zogen sich sogleich wieder zurück.

„Vielleicht habe ich doch etwas Hunger“, sinnierte er.